Henrik Kristoffersen siegt zum fünften Mal auf der Planai in Schladming und steigt zum Rekordsieger auf - Straßer ausgeschieden

Henrik Kristoffersen ist zum alleinigen Rekordsieger beim Slalom in Schladming aufgestiegen. Der Norweger gewann zum fünften Mal das "Night Race" auf der Planai. Zuvor hatte sich der Ex-Weltmeister gemeinsam mit Benjamin Raich mit vier Siegen die Führung in der ewigen Bestenliste geteilt. Zweiter wurde der Norweger Atle Lie McGrath vor dem Franzosen Clement Noel (Frankreich).

Highlights: Kristoffersen schreibt Geschichte beim Night Race

Quelle: Eurosport

Linus Straßer wollte nur noch weg. Als beim spektakulären Nachtslalom auf der Planai in Schladming die Entscheidung fiel, war er schon auf dem Heimweg.
Aus im ersten Durchgang, die Generalprobe für die Olympischen Spiele verpatzt - "jetzt hau ich ab, die fahren auch ohne mich", sagte der WM-Dritte. Auch für die Vorbereitung auf Olympia hatte er schon einen klaren Plan: "Ich werde Zeit mit meinen Kindern verbringen."
Durch die ungeplant vorzeitige Abreise verpasste Straßer im Gegensatz zu den rund 40.000 Zuschauern, wie sich Henrik Kristoffersen aus Norwegen zum fünften Mal zum König der Nacht und zum Rekordsieger von Schladming kürte und anschließend von seinen Gefühlen übermannt wurde.
Rang zwei belegte sein Landsmann Atle Lie McGrath (+0,34 Sekunden), Olympiasieger Clement Noel wurde Dritter (+0,54). Neun der 30 Finalteilnehmer schieden aus.
Anschließend ließ sich Kristoffersen vom Publikum feiern und spielte mit den Gerüchten, dass er nach Österreich wechseln wolle. "Das ist mein Haus", so der 31-Jährige. "Ich hoffe, dass ich bald Österreicher werde."
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Große Emotionen: Kristoffersen nach Schladming-Sieg in Tränen aufgelöst

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Auch Straßer war mit zu viel Mut zum Risiko auf der eisigen Piste am drittletzten Tor aus dem Kurs gerutscht und ungebremst ins Ziel geschlittert. Danach saß er zunächst mal eine Weile auf dem Hosenboden im brodelnden Zielraum und blickte enttäuscht in den Schnee.
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Vorletztes Tor: Straßer scheidet kurz vor dem Ziel aus

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Straßer: "Du musst All-In gehen"

Nur ein paar Minuten später aber hatte er sich schon wieder gefangen: "Wenn du vorne mitfahren willst, musst du All-in gehen", sagte Straßer im "BR".
Er habe im unteren Streckenabschnitt noch einmal Fahrt aufnehmen wollen und deshalb "die Ski gehen lassen", berichtete der Münchner, "aber das war zu viel des Guten."
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Straßer nach Ausfall: "Das war zu viel des Guten"

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Drei Tage zuvor hatte der 33-Jährige, der das "Night Race" 2022 und 2024 gewonnen hatte, mit Rang drei beim Slalom in Kitzbühel sein bestes Resultat in dieser Saison erzielt. "So eng liegen Freud und Leid im Slalom beieinander", sagte er achselzuckend.
Straßer betonte sogleich, dass er sich keine großen Sorgen mache wegen Olympia. "Ich sehe das ein bisschen wie Kitzbühel: In Kitzbühel ist es gegangen, weil es kein x-beliebiges Rennen ist, sondern das ist der eine Tag, wo du da sein willst. Und genauso sehe ich Olympia auch", sagte er: "Es interessiert nicht, was davor und danach ist, es zählt der eine Tag - und so werde ich die Sache auch angehen."
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(SID)
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Professor Ski liefert ab: Kristoffersen der König von Schladming

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