Manuel Feller sagt dem Riesentorlauf ade: "Ich werde es nicht vermissen" - Fokus nun auf Parade-Disziplin Slalom
Publiziert 28/01/2026 um 09:29 GMT+1 Uhr
Manuel Feller hat einen Schlussstrich gezogen. Beim Weltcup-Nightrace auf der Planai bestritt der Tiroler am Dienstag seinen letzten Riesentorlauf und beendete damit ein Kapitel seiner Karriere, das ihn über viele Jahre begleitet hat. "Ich werde es nicht vermissen“, sagte Feller zwei Tage nach seinem Slalom-Triumph in Kitzbühel beinahe erleichtert. Der Riesentorlauf sei zuletzt ein Kampf gewesen.
Kitz-Sieger Feller exklusiv: "Gams nicht zum Party machen geeignet"
Quelle: Eurosport
"Bei jedem anderen Rennen wäre ich wahrscheinlich nicht bis ins Ziel gefahren. Aber ich habe mir gedacht, auch wenn du dich niederlegst, die Ziellinie möchte ich sehen", führte der Österreicher weiter aus.
Platz 44 mit Startnummer 49 auf der eisigen Strecke in Schladming unterstrich, was sich zuletzt bereits angedeutet hatte: Der Fokus liegt künftig ausschließlich auf dem Slalom.
Dass er die Qualifikation für den zweiten Durchgang um 1,93 Sekunden verpasste, machte die Entscheidung nicht schwerer. "Vom Grip her war es so am Limit, ich habe mich nicht wohlgefühlt. Und Talent kann mir mein Servicemann auch nicht mehr raufschleifen."
Ein Weltcup-Sieg im Riesentorlauf blieb dem 33-Jährigen zwar verwehrt, doch mit vier zweiten und drei dritten Plätzen darf sich seine Bilanz durchaus sehen lassen.
Feller: "Im Riesentorlauf mehr erreicht als erträumt"
Vor zwei Jahren raste er in Schladming noch auf Rang zwei, drei Wochen später folgte in Bansko ein dritter Platz. "Ich habe im Riesentorlauf mehr erreicht als ich mir erträumt hätte. Daher kann ich mit gutem Gewissen sagen, es genügt."
Seine größten Triumphe feierte Feller ohnehin in einer anderen Disziplin. Der Technik-Spezialist zählt seit Jahren zur Weltspitze im Slalom. Hinzu kommen mehrere Weltcup-Siege und zahlreiche Podestplätze im Slalom.
Seine bislang stärkste Saison krönte Feller 2023/24 mit dem Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom-Weltcup. Seinen ersten Weltcup-Sieg hatte er bereits 2017 beim Nachtslalom in Flachau gefeiert. In den Folgejahren etablierte sich der Tiroler mit zahlreichen Podestplätzen in der Weltspitze.
Bei Weltmeisterschaften feierte der Tiroler 2017 in St. Moritz Silber im Teamwettbewerb. Auch bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang holte Feller mit dem österreichischen Team die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb.
Das könnte Dich auch interessieren: Trotz guter Ausgangslage: Gratz verpasst Podium
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/27/image-7d24ef72-4096-493e-ac7f-2fcea0620baa-85-2560-1440.png)
Highlights: Braathen zieht auf dem blanken Eis den Kürzeren
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung