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Weltcup Schladming - Linus Straßer im ersten Durchgang beim Night Race auf der Planai ausgeschieden, Atle Lie McGrath führt
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Update 28/01/2026 um 20:42 GMT+1 Uhr
Der zweimalige Sieger Linus Straßer ist im ersten Durchgang beim Slalom in Schladming ausgeschieden. Der Dritte von Kitzbühel verpasste nach Problemen im Zielhang auf der Planai das vorletzte Tor. Bei nachlassender Piste wurde der Durchgang zum Startnummernrennen. Es führt zur Halbzeit der Norweger Atle Lie McGrath vor seinem Landsmann Henrik Kristoffersen und Loic Meillard aus der Schweiz.
Vorletztes Tor: Straßer scheidet kurz vor dem Ziel aus
Quelle: Eurosport
Linus Straßer wollte nur noch weg. Als beim spektakulären Nachtslalom auf der Planai in Schladming die Entscheidung fiel, war er schon auf dem Heimweg. Aus im ersten Durchgang, die Generalprobe für die Olympischen Spiele verpatzt - "jetzt hau ich ab, die fahren auch ohne mich", sagte der WM-Dritte.
Auch für die Vorbereitung auf Olympia hatte er schon einen klaren Plan: "Ich werde Zeit mit meinen Kindern verbringen."
Mit zu viel Mut zum Risiko war Straßer auf der eisigen Piste am drittletzten Tor aus dem Kurs gerutscht und ungebremst ins Ziel geschlittert. Danach saß er zunächst mal eine Weile auf dem Hosenboden im brodelnden Zielraum und blickte enttäuscht in den Schnee.
"Es waren richtig gute Stellen dabei", sagte der Münchner am Eurosport-Mikrofon. Ab Einfahrt Steilhang habe er aber gemerkt, dass er keinen Speed mehr habe.
Straßer: "Zu viel des Guten"
"Bei den letzten zehn Toren habe ich dann aber dummerweise versucht, über Linie dagegen zu wirken, das war dann aber wahrscheinlich etwas zu viel des Guten", fuhr er fort. "Im Steilhang sind viele kleine Rippen drin, und die Skier fahren dann nicht mehr durch."
Nur ein paar Minuten später aber hatte er sich schon wieder gefangen: "Wenn du vorne mitfahren willst, musst du All-in gehen", sagte Straßer im "BR".
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Straßer nach Ausfall: "Das war zu viel des Guten"
Quelle: Eurosport
Drei Tage zuvor hatte der 33-Jährige, der das "Night Race" 2022 und 2024 gewonnen hatte, mit Rang drei beim Slalom in Kitzbühel sein bestes Resultat in dieser Saison erzielt. "So eng liegen Freud und Leid im Slalom beieinander", sagte er achselzuckend.
Straßer betonte sogleich, dass er sich keine großen Sorgen mache wegen Olympia. "Ich sehe das ein bisschen wie Kitzbühel: In Kitzbühel ist es gegangen, weil es kein x-beliebiges Rennen ist, sondern das ist der eine Tag, wo du da sein willst. Und genauso sehe ich Olympia auch", sagte er: "Es interessiert nicht, was davor und danach ist, es zählt der eine Tag - und so werde ich die Sache auch angehen."
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(SID)
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