Marco Schwarz reiste bereits vor Matterhorn-Debakel ab und trainierte Slalom: "Mutiger Schachzug"

Marco Schwarz reiste vergangene Woche bereits am Donnerstag vom Weltcup in Zermatt-Cervinia ab, noch vor der wetterbedingten Absage der Rennen. Stattdessen trainierte er einige Tage am Slalomhang in Gurgl, wo am kommenden Wochenende erstmals ein Weltcup stattfindet. "Es war hinten raus sicher richtig, wie wir es gelöst haben", meinte der Österreicher gegenüber der "Krone".

ÖSV-Star Marco Schwarz

Fotocredit: Imago

Er habe jedoch zu jedem Zeitpunkt zurückreisen können, "falls ein Rennen möglich gewesen wäre", so Schwarz. Ein Helikopter stand für diesen Fall bereit.
Ähnliche Entscheidungen schließt der 28-Jährige auch in Zukunft nicht aus: "Ich denke, dass ich über den ganzen Winter solche Entscheidungen machen muss, wenn ich so viele Rennen, so ein Programm durchziehen will - da muss ich auch mal spontan sein."
Das Training in Gurgl sei daher "wichtig" für ihn: "Und Slalom-Fahren macht mir nach wie vor großen Spaß."
Cheftrainer Marko Pfeifer wertete die vorzeitige Abreise als "mutigen, aber richtigen Schachzug". "So haben wir auch mal ein bisschen einen Heimvorteil ausspielen können", meinte der Coach der Österreicher. Am Matterhorn konnte am Ende wegen des schlechten Wetters nur ein Training absolviert werden. Die beiden Rennen wurden abgesagt.
Am 18. November (10:30 Uhr live bei Eurosport 1 und auf discovery+) findet der erste Herren-Slalom der Saison in Gurgl statt. ÖSV-Technik-Trainer Martin Kroisleitner beschrieb die Strecke zuvor als Kombination aus "den Wellen von Kitzbühel und der Steilheit von Schladming". Schwarz wird nach seinem Extra-Training in jedem Fall bestens auf das Rennen vorbereitet sein.
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Renndirektor erklärt Matterhorn-Absage: "Sicht ist gleich Null"

Quelle: Eurosport

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