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Aleksander Aamodt Kilde und Marco Schwarz fordern nach ihren schweren Stürzen mehr Sicherheit im Ski-Weltcup
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Publiziert 13/03/2024 um 11:24 GMT+1 Uhr
Aleksander Aamodt Kilde und Marco Schwarz fordern nach ihren Stürzen im Weltcup, die zu schweren Verletzungen führten, mehr Sicherheit im Skisport. "Schnittfeste Unterwäsche muss Pflicht werden – insbesondere nach Kildes Verletzung", erklärte der Österreicher in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7". Dort war Schwarz, der im Dezember einen Kreuzbandriss erlitten hatte, mit Kilde zu Gast.
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Quelle: SNTV
Der Norweger stimmte seinem Kollegen zu, auch wenn man "sich mit solcher Unterwäsche nicht so gut bewegen" könne. Kilde hatte sich bei seinem Sturz in Wengen Mitte Januar mit dem eigenen Ski den Unterschenkel aufgeschlitzt.
Dadurch wurde ein Nerv in der Wade verletzt. Die Genesung dürfte noch Monate dauern. Erst seit vergangener Woche kommt der 31-Jährige wieder komplett ohne Rollstuhl aus, wie er auf Instagram mit seinen Fans teilte.
Die Sicherheit gehe daher vor. Schwarz meinte auch: "Ich denke, man muss da einen Kompromiss eingehen, um einen weiteren Schritt in Richtung mehr Sicherheit im Ski-Sport zu machen." In der kommenden Saison wird zudem eine Airbag-Pflicht eingeführt.
Auch eine weitere Veränderung forderten die beiden Top-Fahrer mit Blick auf das immense Pensum der Sportler und Sportlerinnen.
Kilde & Schwarz: Weniger Programm an Rennwochenenden
"Wenn man auf dem Podest steht, sind am Abend bis zu zwei Stunden verplant. Man kann sich so nicht gut für den nächsten Tag regenerieren", erzählte Kilde. Daher sei es notwendig, nicht nur den sehr vollen Rennkalender, sondern auch das Programm um die Rennen herum zu besprechen. Schwarz stimmte zu: "In Wengen oder den dicht gedrängten Wochen kommt schon sehr viel zusammen." Es fehle die Zeit, "um sich so zu erholen, wie es der Körper braucht".
Während der Österreicher nach seinem Sturz von Beginn an ein "positives Mindset" gehabt habe, musste Kilde mental sehr kämpfen. Doch auch beim 31-Jährigen geht es nach dem Horror-Sturz langsam aufwärts.
"Es sieht jetzt schon viel besser aus als zum Zeitpunkt, als ich noch im Rollstuhl war", so Kilde. Er blicke mittlerweile wieder viel optimistischer in die Zukunft. Ihren Anteil daran hat auch Lebensgefährtin Mikaela Shiffrin, die zuletzt selbst nach einigen Wochen Verletzungspause in den Weltcup zurückkehrte. "Das ist auch mein Ziel", erklärte der 31-Jährige - auch wenn es bis dahin noch länger dauern wird.
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