Schwerer Sturz bei Schweizer Ski-Meisterschaften: Youngster prallt mit Kopf auf Piste - Franjo von Allmen geschlagen
Publiziert 05/04/2025 um 00:43 GMT+2 Uhr
Ein schwerer Zwischenfall hat das Super-G-Rennen der Damen bei den Schweizer Ski-Meisterschaften überschattet: Die erst 16-jährige Lia Elsa sorgte für einen Schreckmoment, als sie nach einem schweren Sturz regungslos auf der Piste liegen blieb. Zum Glück kam wenig später die Entwarnung - die junge Athletin blieb weitgehend unverletzt und verließ schon am Abend das Krankenhaus.
Franjo Von Allmen enttäuscht bei den schweizer Meisterschaften
Fotocredit: Getty Images
Der Youngster stürzte beim Zielsprung und prallte mit hoher Geschwindigkeit mit dem Kopf auf die Piste. Die 16-Jährige blieb daraufhin regungslos im Zielbereich liegen und musste vor Ort medizinisch behandelt werden.
Später wurde die Schweizerin zusammen mit ihrer Mutter per Helikopter ins nahe gelegene Krankenhaus in Sion gebracht.
Kurz darauf kam die Entwarnung: Elsa hatte laut "Blick" nur eine leichte Gehirnerschütterung erlitten und konnte bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Sportlich gab es im Super-G der Damen keine großen Überraschungen. Corinne Suter wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherte sich in Zinal souverän den Schweizer Meistertitel. Auf dem zweiten Platz landete ihre Teamkollegin Malorie Blanc.
Von Allmen geschlagen
Ganz anders verlief das Rennen bei den Herren: Der Topfavorit im Super-G, Franjo von Allmen, musste sich geschlagen geben und verpasste das Podest deutlich.
Noch am Vortag hatte er das Abfahrtsrennen für sich entschieden, zeigte auch im Super-G einen guten Lauf - doch am Ende fehlte ihm die nötige Zeit, um mit den Spitzenplätzen mitzuhalten.
Überraschend zum Super-G-Meister krönte Sandro Zurbrügg, der mit einer überzeugenden Fahrt die Konkurrenz hinter sich ließ.
Monney landet auf dem Podest
Besonders unerwartet war dieser Erfolg, da Zurbrügg eigentlich im Riesenslalom zu Hause ist und in dieser Saison noch nicht wirklich glänzen konnte.
In keinem seiner sieben Weltcup-Starts im Riesenslalom gelang es dem Schweizer, den zweiten Lauf zu erreichen. Doch im Super-G von Zinal setzte er sich mit einem Vorsprung von mehr als acht Zehnteln durch.
Das Podium komplettierten Dominic Ott und Alexis Monney.
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Quelle: quattro media GmbH
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