Riesenslalom am Semmering: Lokalmatadorin Julia Scheib lässt Österreich jubeln - Lena Dürr gerade so in den Top Ten

Julia Scheib hat den Riesenslalom am Semmering gewonnen. Die Österreicherin fuhr beim Heimspiel auf dem Zauberberg im zweiten Durchgang noch vom zweiten auf den ersten Rang nach vorne. Hinter der Lokalmatadorin komplettierten die Schweizerin Camille Rast (+0,14 Sekunden) und die Schwedin Sara Hector (+0,40), die nach Lauf eins geführt hatte, das Podium.

Highlights: Heimsieg! Scheib fängt Hector im Finale noch ab

Quelle: Eurosport

Lena Dürr machte im zweiten Durchgang noch vier Plätze gut und landete am Ende auf Rang zehn (+1,95), ihr zweitbestes Saisonergebnis in dieser Disziplin. Zum Podest fehlten Dürr bei schwierigen Bedingungen allerdings 1,55 Sekunden. Emma Aicher wurde mit 3,20 Sekunden Rückstand Neunzehnte.
"Es war wirklich schwierig, es war heute ein Kampf, dunkel, schlagig, von daher bin ich mit Platz zehn richtig zufrieden", sagte Dürr, deren Hauptaugenmerk auf dem Slalom am Sonntag (14:15/17:45 Uhr auf Eurosport 1 und discovery+) liegt.
Bemerkenswert: Neben Dürr holten in Emma Aicher (19.) und Jana Fritz (24.) zwei weitere Deutsche Weltcup-Punkte - im Riesenslalom hatte es das seit 2013 nicht mehr gegeben.
Lara Colturi, die zur Halbzeit auf Platz drei gelegen hatte, schied im zweiten Lauf aus. Die WM-Zweite Alice Robinson aus Neuseeland, die in dieser Saison bereits zwei Riesenslaloms und einen Super-G gewonnen hat, war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.
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"Was für ein Rennen!" Scheib lässt Fans auf dem Zauberberg jubeln

Quelle: Eurosport

Scheib lässt Österreicher jubeln: "Es war toll"

Mikaela Shiffrin (USA), mit sieben Siegen Rekordhalterin auf dem Zauberberg, wurde Sechste (+1,45 Sekunden).
Zur Freude des Publikums gewann Scheib bereits ihr drittes Rennen in diesem Winter. Die große Olympia-Hoffnung Österreichs siegte vor Slalom-Weltmeisterin Camille Rast aus der Schweiz (+0,14 Sekunden) und Olympiasiegerin Sara Hector aus Schweden (+0,40).
"Ich habe die Fans schon gehört, als ich in den letzten Sektor gefahren bin", sagte Scheib im Siegerinterview: "Da habe ich gedacht, ich muss die Ski laufen lassen. Es war toll."

Fritz im vierten Rennen erstmals in den Punkten

Während Dürr und Emma Aicher eine solide Leistung zeigten, sorgte Teamkollegin Jana Fritz für eine Überraschung. Mit Startnummer 52 fuhr sie in ihrem erst vierten Weltcup-Rennen zum ersten Mal ins Finale, dort holte die 20-Jährige aus Reutlingen auf Rang 24. auch ihre ersten Weltcup-Punkte.
"Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut wird. Ich bin super happy", sagte Fritz im Eurosport-Interview.
(mit SID)
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Fritz fährt erstmals in die Punkte: "Ich bin super happy!"

Quelle: Eurosport


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