Weltcup in Sestriere: Mikaela Shiffrin verpasst erstmals seit mehr als zwölf Jahren Riesenslalom-Finale über die Zeit

Mikaela Shiffrin konnte sich beim Weltcup in Sestriere erstmals seit zwölf Jahren nicht für den zweiten Durchgang eines Riesenslaloms über die Zeit qualifizieren. Im ersten Lauf blieb die US-Amerikanerin, die bei der WM in Saalbach-Hinterglemm Gold in der Teamkombination mit Breezy Johnson gewonnen hatte, weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und hatte 2,50 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Historisches Aus in Durchgang eins: Shiffrin verpasst Top 30

Quelle: Eurosport

Die Rekordsiegerin war bei ihrem Weltcup-Comeback im Riesenslalom nach schwerer Bauchverletzung mit der Startnummer 15 ins Rennen gegangen und zeigte erneut eine risikoarme Fahrt. Bereits nach 38 Starterinnen war das überraschende Aus von Shiffrin besiegelt.
Führende nach dem ersten Lauf ist Alice Robinson aus Neuseeland vor Lara Gut-Behrami und Britt Richardson.
Zuletzt hatte die 29-jährige Shiffrin im Oktober 2012 beim Weltcup-Auftakt in Sölden das Finale des Riesenslaloms über die Zeit verpasst. Den Sieg sicherte sich damals Doppel-Olympiasiegerin Tina Maze.
Ausgeschieden war Shiffrin, die somit weiter auf ihren 100. Weltcupsieg wartet, im Riesenslalom seit Sölden 2012 ebenfalls nur neun Mal. Dass es die US-Amerikanerin aber nicht über die Zeit schafft, bleibt sehr ungewöhnlich.
Schon am Freitag enttäuschte Shiffrin auf Rang 25 beim Nachhol-Riesenslalom in Sestriere für das ausgefallene Rennen in Tremblant.
Danach meinte sie im "SRF": "Es war irgendwie überwältigend. Eigentlich hat es Spaß gemacht, wieder Ski zu fahren. Doch ich bin es so gewohnt, sofort die Leistung zu analysieren. Die Anpassungen, die ich jetzt vornehmen muss, sind sehr groß."
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"Bravo!" Robinson brennt neue Bestzeit in den Schnee

Quelle: Eurosport


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