Für Gut-Behrami war die Saison 2018/19 eine der schlechtesten ihrer Karriere. Die Schweizerin gewann im gesamten Winter kein einziges Rennen und erreichte nur wenige Podestplätze.
"Ich hatte Probleme im Riesenslalom. Aber mir wurde fast gesagt, ich solle mich verstecken, bis ich wieder 'die echte Lara' sei. Aber die echte Lara war da, sie hatte Probleme und musste durch diese Phase gehen", erinnerte sie sich.
Zu dieser Zeit hätten ihr viele Menschen geraten, ihre Karriere zu beenden. Doch die Doppel-Weltmeisterin entschied sich dagegen. Die 30-Jährige meinte: "Aufgeben oder alles ändern. Es erfordert Mut, weiterzumachen, wenn es nicht gut läuft. Und man muss überzeugt bleiben, dass man in die richtige Richtung geht."
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Generell habe sie nie akzeptiert, dass man ihr sagen würde, was sie zu tun oder wie sie ihre Karriere zu gestalten habe.
Letztendlich kämpfte Gut-Behrami sich zurück. "Ich wollte stolz auf das sein, was ich erreicht hatte und mich nicht auf das konzentrieren, was ich noch nicht erreicht hatte. Dadurch habe ich wieder Spaß am Skifahren gefunden", erzählte die Super-G-Spezialistin.
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