Doch zum Glück ist alles gut verlaufen. Kryenbühl meinte anschließend erleichtert: "Ich spüre nach diesem Test überhaupt keine negative Reaktion vom Knie. Und ich hatte auch mental keine Schwierigkeiten, bei einem Tempo um die 110 Stundenkilometer ans Limit zu gehen."
Kryenbühl war beim Abfahrtsrennen auf der legendären Streif in Kitzbühel heftig gestürzt, nachdem er im Zielsprung bei etwa 140 km/h die Kontrolle verlor und mit dem Kopf voraus in den Schnee stürzte.
Der Schweizer zog sich bei seinem Sturz eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zu.
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Der 27-Jährige entschied sich aber gegen eine Knie-Operation. "Gemäß den Ärzten liegt das Kreuzband so günstig, dass es wieder zusammenwachsen wird. Und weil mein Schwiegervater Naturarzt ist, lasse ich mich seit Wochen von ihm behandeln", erklärte der Speed-Spezialist bereits im März.
Und dies scheint gut funktioniert zu haben. Auch der Schweizer Speed-Trainer Reto Nydegger zeigte sich begeistert von der Trainingsleistung von Kryenbühl: "Die Zeiten haben wir zwar noch nicht gestoppt, aber rein optisch betrachtet hat Urs in den ersten fünf Läufen im Vergleich mit seinen Teamkollegen voll mithalten können. Er fährt wirklich schon wieder sehr gut Ski."
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