Ski-WM 2027 - Genehmigung macht Organisatoren in Crans Montana Sorgen: "Momentan gibt es keinen Plan B für uns"

Nach der Ski-WM ist vor der Ski-WM. Während die alpinen Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm am Sonntag als voller Erfolg zu Ende gingen, schauen die Verantwortlichen mit Sorgen auf die kommende WM 2027 im schweizerischen Crans-Montana. Dabei bereitet dem Team um Chef-Organisator Didier Défago vor allem eine Genehmigung für die Zuschauertribüne im Zielhang mächtig Kopfschmerzen.

In Crans Montana findet die Ski-WM 2027 statt

Fotocredit: Getty Images

"Momentan gibt es keinen Plan B für uns. Wir brauchen den Platz. Ich hoffe, dass in den nächsten Wochen und Monaten eine Lösung mit den Nachbarn gefunden wird", zeigte sich der ehemalige Schweizer Skirennläufer gegenüber der "Keystone-SDA" besorgt.
Der Hintergrund: Für größere Zuschauertribünen im Zieleinlauf brauchen die Organisatoren das Go der umliegenden Nachbarn, um auf deren Land das Stadion aufbauen zu dürfen.
Diese Nachbarn sträuben sich bisher, ihre Flächen zur Verfügung zu stellen und sorgen damit für Schweißperlen auf den Gesichtern der Ausrichter.
Défago bleibt trotzdem weiter optimistisch: "Was ich gehört habe, sind die Gespräche momentan relativ positiv", sagte der Abfahrts-Olympiasieger von 2010 in Vancouver.

Lehmann: "Ich habe null Verständnis dafür"

Während Défago noch recht gelassen wirkt, ist der Präsident des Schweizer Skiverbands, Urs Lehmann, schon deutlicher in seinen Aussagen.
"Die sechs Herren, die Einsprachen gemacht haben, müssen sich des Folgenden bewusst sein: Das ist eine Aktion gegen den Skisport, Crans-Montana, das Wallis und die Schweiz. Ich habe null Verständnis dafür", reagierte Lehmann verärgert auf die noch ausstehende Genehmigung der Nachbarn in Crans-Montana.
Doch Lehmann steht weiterhin für Gespräche bereit und versucht mit allen Parteien eine Lösung zu finden. "FIS-Präsident Johan Eliasch kommt dafür ebenfalls extra nach Crans-Montana. Wir wollen mit ihnen reden, damit wir dieses leidige Thema endlich vom Tisch haben", erklärte der 55-Jährige.
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Quelle: Eurosport


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