Für Mathieu Faivre ist es bereits die zweite Goldmedaille in Cortina d'Ampezzo. Am Dienstag hatte er bereits bei der WM-Premiere des Parallel-Riesenslaloms triumphiert.
Faivre gewann am Freitag in 2:37,25 Minten vor Luca De Aliprandini (+0,63), der Gastgeberland Italien das zweite Edelmetall bescherte.
Der Franzose, der nach Lauf eins nur auf Rang vier gelegen hatte, profitierte nicht nur vom Patzer von Alexander Schmid, sondern auch vom Ausscheider seines Landsmanns Alexis Pinturault.
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Der 29-Jährige hatte nach einem Traumlauf im ersten Durchgang geführt und ging mit 0,58 Sekunden Vorsprung auf Faivre ins Finale. Doch schon im ersten oberen Steilstück war für den Topfavoriten Schluss.

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Luitz erreicht Top-Acht-Platzierung

So durfte sich auch Marco Schwarz aus Österreich über eine Riesenslalom-Medaille freuen. Mit 0,87 Sekunden Rückstand auf Faivre holte er sich Bronze. Für Schwarz ist es nach Gold in der Kombination die zweite Medaille.

"Schade, schade!" Hier wirft Schmid seine Medaillenchance weg

Durch das Aus von Schmid wurde Stefan Luitz bester Deutscher. Der Bolsterlanger fuhr auf Platz sieben (+1,99). Weitere Deutsche waren nicht am Start.
Für Luitz war es der beste Riesentorlauf seit Rang vier in Saalbach-Hinterglemm im Dezember 2018. Der 28 Jahre alte Allgäuer hatte sich zur Jahreswende eine Muskelsehnenverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und war erst zur WM wieder fit geworden. Im Parallelevent hatte er mit Deutschland am Mittwoch gemeinsam mit Schmid die Bronzemedaille gewonnen.

Beste Platzierung seit 2018: Luitz mit Top-Ergebnis im WM-Riesenslalom

Am Samstag geht es bei der WM in Cortina mit dem Slalom der Damen weiter. Den Abschluss bildet die WM-Entscheidung im Slalom der Herren. Doch hat das DSV-Team mit Linus Straßer eine weitere Medaillenchance.
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