Wendy Holdener hatte sich kurz vor den Weltmeisterschaften von ihrem Trainer Klaus Mayrhofer, mit dem sie erst seit dem vergangenen Frühling zusammenarbeitete, getrennt. Alois Prenn war seitdem ihre neue Bezugsperson.
Nun muss Holdener möglicherweise während der kompletten WM ohne Prenn auskommen. "Gemäss Schweizer Regeln muss ich 10 Tage in Quarantäne bleiben. Dann dürfte ich – mit einem negativen Test – wieder raus. Aber weil in Cortina andere Regeln gelten, werden es wohl 14 Tage. Wahrscheinlich verpasse ich die ganze WM", sagte Prenn dem Schweizer "Blick". Zugleich gab er gesundheitlich Entwarnung: "Ich habe keinerlei Symptome."
Angesprochen auf seine neue Rolle bei Holdener sagte der 59-Jährige: "Sie hat auf mich gezählt. Aber mit Christian Brill hat Wendy einen absoluten Fachmann an ihrer Seite."
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Ganz auf sein Coaching muss die dreifache Weltmeisterin allerdings nicht verzichten. Er sei immer bereit, wenn die Fahrerinnen ihn um Rat bitten würden, meinte Prenn und verwies zudem auf die modernen Hilfsmittel: "Die Trainer können mir auch Videos schicken zur Analyse. Viel mehr kann ich allerdings nicht tun."
Holdener ist in Cortina d'Ampezzo in der Alpinen Kombination Titelverteidigerin. Nachdem sie in dieser Disziplin 2017 und 2019 Gold holte, könnte die 27-Jährige in der Kombination ihren dritten WM-Titel in Folge holen. Auch im Slalom gilt sie als Mitfavoritin.
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