Eurosport
Alpine Ski-WM: Speed-Konkurrenten um Paris und Feuz trauen Thomas Dreßen eine Überraschung zu
Von
Publiziert 08/02/2021 um 15:54 GMT+1 Uhr
Thomas Dreßen will nach seiner Hüft-Operation Ende November sein Comeback bei der Ski-WM in Cortina (8. bis 21. Februar 2021) geben. Dem Deutschen fehlen zwar einige Trainingstage und er dürfte noch nicht wieder sein komplettes Leistungsniveau erreicht haben, trotzdem haben seine internationalen Speed-Konkurrenten - allesamt Favoriten auf einen WM-Titel - Dreßen auf der Rechnung.
Thomas Dreßen
Fotocredit: SID
Domink Paris, der in Garmisch am Freitag seinen ersten Sieg nach seiner Knieverletzung feierte, warnte nach dem Rennen: "Der Thomas wird ein starker Konkurrent sein."
Auch Streif-Sieger Beat Feuz weiß, was Dreßen sportlich drauf hat: "Sobald er eine richtige Startnummer trägt und keine Vorläufer-Nummer, muss man ihn sicher auf der Rechnung haben."
Dreßen startete in Garmisch bei der Abfahrt nur als Vorläufer, da ihm noch das nötige Selbstvertrauen fehlte. Der Italiener Paris meinte, Dreßen "kann das in ein paar Tagen richten".
Auch der Österreicher Matthias Mayer, der in Cortina ebenfalls zu den Top-Favoriten zählt, lobte den Deutschen: "Thomas Dreßen muss man sehr ernst nehmen. Natürlich hat er eine schwere Operation hinter sich und ist lange nicht gefahren. Aber wenn er wirklich am Start ist und dort Gas geben will, dann wird er sicherlich in die letzte Trickkiste ganz tief rein greifen und das Beste versuchen. Er ist einfach ein ganz starker Abfahrer."
Dreßen selbst zeigte sich nach seinem Rennen als Vorläufer in Garmisch zuversichtlich: "In Garmisch habe ich gemerkt, dass ich wieder fit bin, dass die Hüfte gut mitspielt. Körperlich fehlt mir nichts."
Wie der 27-Jährige letztendlich in Cortina abschneiden wird, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz hat ihn jedenfalls auf dem Zettel.
Das könnte Dich auch interessieren: Deutsche setzen bei WM auf Angriff und hoffen auf "Granaten"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/02/06/2986136-61278448-2560-1440.jpg)
Kriechmayr auf Kandahar ganz vorn: Die Siegfahrt in Garmisch
Quelle: Eurosport
Werbung
Werbung