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DSV-Cheftrainer Christian Schwaiger schimpft wegen Terminchaos bei Parallelslaom: "Vollkommen bescheuert"
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Publiziert 13/02/2023 um 22:04 GMT+1 Uhr
DSV-Herren-Cheftrainer Christian Schwaiger hat die FIS wegen eines Terminchaos' im Parallelslaom bei der Ski-WM 2023 kritisiert. Nur drei Stunden nach dem Ende des Team-Events in Meribel am Dienstag sollte die Qualifikation für die Einzel-Rennen im Parallel-Modus am Mittwoch starten – und zwar nicht in Meribel, sondern in Courchevel. "Das ist vollkommen bescheuert", schimpfte der Saalfelder.
DSV-Coach Schwaiger sauer auf FIS: "Vollkommen bescheuert"
Quelle: Eurosport
"Das hat A mit Sicherheit nichts zu tun und B wollen wir diesen Sport seriös betreiben. Es gibt eigentlich keinen Grund dafür, dass man so ein bescheuertes Programm macht", machte der Schwaiger deutlich: "Jetzt plant die FIS da ein Programm, bei dem am Mittag das Teamevent stattfindet und um 17:00 Uhr der Start für die Einzel-Qualifikation. Wenn wir davon ausgehen, dass wir vorne mitmischen - und das wollen wir - dann bist du bis halb drei in Meribel und um 17 Uhr zählt es dann in Courchevel für die Quali."
Am Montagabend gewährte die FIS den Athleten zumindest noch eine weitere halbe Stunde Puffer. Damit startet in Courchevel um 17:30 Uhr die Qualifikation der Damen mit Lena Dürr, um 18:15 Uhr beginnen die Männer um Linus Straßer.
Schwaiger hofft, dass auch das Rennen am Dienstagmittag nicht unter dem Terminchaos leidet. "Das Teamevent ist für uns etwas Besonderes. Auch für mich ist das ein richtig geiler Wettbewerb, weil die Jungs und Mädels sich da richtig reinhauen. Für das Teamgefüge war das immer ein Highlight", so der DSV-Coach.
Im Achtelfinale bekommt es Deutschland mit Schweden zu tun. Für den deutschen Skiverband starten beim Team-Event neben Dürr und Straßer auch Andrea Filser, Jessica Hilzinger, Alexander Schmid und Fabian Gratz, die auch allesamt zu den Einzelqualifikationen antreten werden.
Ski-WM: Schwaiger bewahrt Optimismus
Daher stehe nun im Vordergrund, auszuloten, "wie wir so schnell wie möglich von A nach B kommen und die Athleten versorgen können", erklärte Schwaiger im Hinblick auf den Transfer auf die andere Seite des Berges in Courchevel.
Damit einher geht die Gefahr, nicht in Bestform zu den Qualifikationsläufen für die Einzelrennen antreten zu können. "Wir gehen da ein Risiko ein, das ist klar. Der Tag wird ewig lang, zumal auch andere Teams am Vormittag schon am Rennhang, wo die Quali stattfindet, trainieren dürfen. Wir haben die Zeit dazu natürlich nicht", stellte er heraus.
Trotz aller Kritik wollte sich Schwaiger seinen Optimismus aber nicht nehmen lassen: "Wir müssen jetzt damit umgehen und die Jungs sind voll motiviert, dass wir das schaffen." Nur die jeweils 16 besten Frauen und Männer werden sich für die Einzelrennen am Mittwoch qualifizieren.
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