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Ski-WM 2023: Felix Neureuther kritisiert Team-Event - Lena Dürr und Linus Straßer widersprechen
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Publiziert 14/02/2023 um 15:47 GMT+1 Uhr
Felix Neureuther ist kein allzu großer Freund des Team-Events bei der Ski-WM - auch wenn der Deutsche 2005 in Bormio selbst Weltmeister wurde. "Ich bin ein sehr großer Kritiker davon, weil das Format nicht den Umständen entsprechend angepasst worden ist", erklärte Neureuther im "ORF". Es werde zwar "viel geändert, aber man kennt sich auch nicht mehr aus", meinte der ehemalige Skifahrer.
Deutsche Reaktionen auf Team-Event: "Bringt nichts rumzujammern"
Quelle: Eurosport
"Man muss den Sport für den Zuschauer doch auch leicht halten, dass er einfach zu verstehen ist. Man sollte sich lieber auf das konzentrieren, was den Skisport schon immer ausgemacht hat - und das sind die Einzelrennen. Das müssen wir schützen", meinte Neureuther.
Der sportliche Stellenwert sei ohnehin "nicht mit einer Einzelmedaille zu vergleichen". Als Athlet wolle man "die schwierigsten und steilsten Hänge dieser Welt runterfahren, mich dort beweisen. Da kannst du etwas gut machen. Aber Parallel - das hat mit dem Skisport eigentlich nichts zu tun."
Der 38-Jährige hatte daher auch ein vernichtendes Urteil zum Team-Event: "Es ist reine Bolzerei. Du musst nicht der bessere Skifahrer sein, um schneller zu sein."
Die DSV-Stars, die sich im Team-Wettbewerb von Méribel im Viertelfinale Österreich (1:3) geschlagen geben mussten, waren anderer Meinung.
Straßer widerspricht Kritik
Linus Straßer, der zusammen mit Lena Dürr, Andrea Filser und Alexander Schmid ins Rennen ging, meinte bei Eurosport: "Es ist ein cooles Event, mal was anderes. Und ich glaube auch, dass es für die Zuschauer spannend ist. Die Läufe waren wirklich ausgeglichen, dann ist es ein fairer und cooler Wettbewerb."
Die Kritik von Neureuther konnte der 30-Jährige nicht nachvollziehen: "Bolzerei - klar waren jetzt oben eher weniger Kurven drin, aber es ist eben gesteckt, was gesteckt ist. Es bringt jetzt auch nichts, da rumzujammern. Wir haben probiert, es anzunehmen. Die Leistung war gut, die Österreicher waren nur einen Ticken schneller." Auch Dürr meinte: "Bolzerei? Wenn man mal im Rennmodus ist, fällt einem das gar nicht auf. Die Läufe sind ja kurz."
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Quelle: Eurosport
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