Highlights: Spektakel in der WM-Abfahrt - von Allmen haut einen raus
Quelle: Eurosport
Die Deutschen konnten sich indes nicht in den Top 15 platzieren.
Routinier Romed Baumann war als 20. (+1,75 Sekunden) noch der beste DSV-Starter. Der an der Ferse angeschlagene Simon Jocher (+ 2,40) wurde 30., der
im Super-G gestürzte Luis Vogt schied auch in der Abfahrt aus.
Für von Allmen war es just beim Saisonhöhepunkt der erste Profi-Sieg in der Abfahrt - wie bei Odermatt vor zwei Jahren in Courchevel.
Zuvor war von Allmen in Gröden, Bormio und Wengen je Zweiter geworden. Beim Super-G von Wengen hatte er seinen ersten Weltcupsieg gefeiert.
Schweiz schlägt Österreich: Von Allmen sticht Kriechmayr aus
Quelle: Eurosport
Von Allmen jüngster Abfahrtsweltmeister seit Tauscher
"Ich habe alles riskiert und alles reingeworfen. Ich habe nichts zu verlieren gehabt", sagte der neue Weltmeister bei Eurosport: "Das Gefühl war nicht wirklich gut. Aber das ist ja meistens so. Wenn das Gefühl gut ist, war man langsamer, und wenn es schlecht ist, ist man schnell."
Der 23-Jährige ist der jüngste Abfahrtsweltmeisters seit dem Deutschen Hansjörg Tauscher (damals 21) bei der WM 1989 in Vail.
Odermatt verpasste es hingegen als Erster seit Bernhard Russi (1970, 1972), seinen WM-Titel in der Abfahrt zu verteidigen.
Freude pur bei der Siegerehrung: Von Allmen bejubelt Weltmeister-Titel
Quelle: Eurosport
Odermatt verpasst Titelverteidigung
Der 27 Jahre alte
Super-G-Weltmeister bleibt damit vorerst bei insgesamt drei WM-Titeln stehen.
Der Schweizer hat jedoch am Freitag noch die Chance auf die Titelverteidigung im Riesenslalom (9:45 Uhr live im Stream bei
discovery+, im TV bei Eurosport und im
Liveticker bei Eurosport.de).
Öfter als zweimal war ohnehin noch niemand Abfahrtsweltmeister (Walter Prager, Zeno Colò, Toni Sailer, Jean-Claude Killy, Russi und Aksel Lund Svindal).
Von Allmen gesteht: "Gefühl war nicht wirklich gut"
Quelle: Eurosport
Odermatt, der im Abfahrts- wie im Gesamtweltcup führt, hatte zuvor die Rennen in Gröden und Wengen gewonnen.
Der Schweizer schlug sich im Ziel verärgert auf seinen Helm, wirkte danach aber schnell wieder gefasst.
"Nicht die passenden Puzzle-Stücke gefunden": Odermatt geschlagen
Quelle: Eurosport
Odermatt macht zu viele Fehler
"Ich bin nicht zufrieden, hätte mir schon eine Medaille gewünscht", sagte der 27-Jährige bei Eurosport: "Ich habe viel risikiert, aber auch zwei, drei Fehler gemacht. Das darf nicht passieren, wenn man eine Medaille gewinnen will."
Odermatt "von drei weltmeisterlichen Fahrten" geschlagen
Quelle: Eurosport
Miha Hrobat (Slowenien), im Abfahrtsweltcup Dritter, schied nach einem Fahrfehler spektakulär aus.
Kitzbühel-Triumphator James Crawford aus Kanada (23./+ 1,86) und der Schweizer Beaver-Creek-Sieger Justin Murisier (8./+ 1,29) hatten mit den Medaillen nichts zu tun.
Sturz akrobatisch verhindert: Schreckmoment bei WM-Abfahrt
Quelle: Eurosport
WM-Abfahrt: Schweiz gegen Österreich
Die Schweizer, die zuvor vier von fünf Abfahrtsrennen in der Saison 2024/2025 gewonnen und dabei neun von 15 Podestplätzen besetzt hatten, heimsten dennoch zwei WM-Medaillen ein.
Insgesamt platzierten sich alle fünf Eidgenossen unter den besten Zwölf - eine mannschaftlich bärenstarke Leistung.
Mit einer weiteren WM-Medaille durch den 2021er Doppel-Weltmeister Kriechmayr war der Jubel jedoch auch beim ÖSV-Team groß.
"Gänsehaut!" Kriechmayr lässt Stadion explodieren
Quelle: Eurosport
Der Routinier hatte sich in Wengen am Knie verletzt und war erst für die Heim-WM wieder halbwegs fit geworden.
"Es war eine gute Fahrt, aber ich bin nicht hundert Prozent zufrieden", sagte der 33-Jährige bei Eurosport: "Die Traverse ist mir im Training besser gelungen." Zudem habe er in der letzten Rechtskurve vor dem Ziel "zwei Zehntel" verspielt. Zufrieden sei er dennoch.
Kriechmayr nach Silberfahrt "nicht 100 Prozent zufrieden"
Quelle: Eurosport
Routinier Paris auf Platz vier
Mit Daniel Hemetsberger (+ 0,91) und Stefan Babinsky (+ 1,31) schafften es zwei weitere Österreicher in die Top Ten.
Italien-Routinier Dominik Paris, 2013 WM-Zweiter, blieb derweil nur die Holzmedaille (4./+ 0,45).
"Die Schweiz zeigt auf": Monney rast zu Bronze
Quelle: Eurosport
Neben Paris mischten in den Top Ten sonst nur der norwegische Super-G-Dritte Adrian Smiseth Sejersted (6./+ 0,83) sowie die zeitgleichen Nils Allègre (Frankreich) und Bryce Bennett (USA/je + 1,34) auf Platz zehn bei den Schweizerisch-österreichischen Meisterschaften mit.
Baumann wohl mit letztem WM-Auftritt
Bei Baumann herrschte hingegen nach seinem vermutlich letzten WM-Einzel-Rennen Enttäuschung vor.
Keine Chance auf Medaille: Baumann fährt bei "Heim"-WM hinterher
Quelle: Eurosport
"Beim Fahren hat es sich gar nicht so schlecht angefühlt. Ich war überrascht über den großen Rü
ckstand", sagte er bei Eurosport: "Ich habe nicht zurückgezogen. Von daher ist die Enttäuschung da, dass es nicht für weiter vorne gereicht hat. Aber mein Rückstand auf die Medaillen ist nicht klein, von daher muss ich mir nicht in den Arsch beißen."
Baumann ratlos: "War überrascht über den großen Rückstand"
Quelle: Eurosport
Die Alpine Ski-WM 2025 in Saalbach live bei discovery+ | Hol dir ein Abo ab 4,99 Euro und erlebe alle Rennen in voller Länge mit unseren Expert*innen Viktoria Rebensburg, Josef Ferstl und Fritz Dopfer live und auf Abruf.
Direkt zu unserer Streaming-Plattform discovery+.
Steudle nimmt den ganzen Zaun mit
Quelle: Eurosport