Ski-WM in Saalbach - Olympiasieger Johannes Strolz scheitert bei interner ÖSV-Qualifikation: "Es tut unheimlich weh"
VonLukas Fegers
Update 03/02/2025 um 14:36 GMT+1 Uhr
Vor heimischer Kulisse um WM-Medaillen kämpfen - dieser Traum geht für den österreichischen Skirennläufer Johannes Strolz nicht in Erfüllung. Der zweimalige Olympiasieger von 2022 hat die interne Qualifikation um einen Platz im Slalom-Team des ÖSV verpasst. So bleibt dem 32-Jährigen bei der Weltmeisterschaft in Saalbach nur die Zuschauerrolle. "Es tut unheimlich weh", sagte Strolz am Sonntagabend.
Die Fahrt zum Sieg: Strolz holt nächstes Gold für Österreich
Quelle: Eurosport
Er habe "von Anfang an in dieser Saison betont, dass es ein sehr enges Rennen um die WM-Plätze im Slalom wird", zitiert die "Kleine Zeitung" den Peking-Olympiasieger im Kombinations- und Teamwettbewerb. Alles habe sich auf die Qualifikation am gestrigen Sonntag "zugespitzt".
Bei dieser internen Ski-Austria-Qualifikation hatte sich Strolz mit Michael Matt und Dominik Raschner gemessen - mit dem besseren Ende für Raschner. "Von Anfang an war klar, dass zwei bitter enttäuscht sein werden und einer sehr zufrieden sein wird", erklärte Strolz hinterher.
Trotz eigener Enttäuschung räumte Strolz als fairer Sportsmann ein, dass Raschner "den Startplatz verdient" habe. Der 30-Jährige sei "das ganze Jahr schon sehr stark gewesen und sehr schnell Ski gefahren, vor allem in den Trainings. In den Rennen hat er leider auch nicht oft zeigen können, was er könnte." Im laufenden Weltcup ist weder Strolz noch Raschner bislang in die Top Ten gefahren.
Seine verpasste WM-Qualifikation muss Strolz nun erstmal "ein paar Tage" zu Hause verdauen. Dann heißt es laut dem Slalom-Spezialisten: "Die Ärmel wieder aufkrempeln, wieder trainieren, wieder arbeiten, wieder kämpfen, wieder Gas geben."
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ÖSV-Fahrer Johannes Strolz qualifizierte sich nicht für die Heim-WM.
Fotocredit: Getty Images
Bis es so weit ist, drückt Strolz aber zunächst seinen Teamkollegen die Daumen. "Ich hoffe, sie können zeigen, was in ihnen steckt", so der Österreicher.
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Quelle: Eurosport
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