Roland Assinger bleibt nach Kritik Cheftrainer der alpinen ÖSV-Damen: Vorwürfe intern "sehr gut aufgearbeitet"
VonNiklas Bien
Publiziert 23/04/2025 um 14:40 GMT+2 Uhr
Roland Assinger bleibt Cheftrainer der alpinen ÖSV-Frauen. Der 51-Jährige sah sich in den vergangenen Wochen massiver Kritik ausgesetzt - einige Top-Fahrerinnen um Super-G-Weltmeisterin Stephanie Venier hatten den Umgangston des Trainers kritisiert, andere Athletinnen hatten Assinger daraufhin unterstützt. Nun sei das Thema "sehr, sehr gut intern aufgearbeitet", so Sportdirektor Mario Stecher.
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Quelle: Vredestein
Die Entscheidung, mit Assinger als Cheftrainer weiterzumachen, hatte sich spätestens nach dem breiten Zuspruch aus dem Team der ÖSV-Frauen abgezeichnet.
Zwar hatte Sportdirektor Mario Stecher öffentlich über eine Trennung nachgedacht, allerdings gleich betont, dass man um eine gemeinsame Lösung bemüht sei.
Die Streitigkeiten seien nun aus der Welt geschafft, erklärte Stecher auf einer Pressekonferenz. Das Thema sei "sehr, sehr gut intern aufgearbeitet".
Dass Assinger dem Verband als Cheftrainer erhalten bleibt, ergab sich auch aus Gesprächen mit Athletinnen beider Seiten. "Sie haben sich letztlich ganz klar dazu entschlossen, mit Roland Assinger nach wie vor einen gemeinsamen Weg zu gehen", so Stecher.
Assinger überschritt keine Grenzen
Am vergangenen Freitag hätten sich knapp 40 Athletinnen für zwei Stunden zusammengesetzt und das Thema besprochen, erklärte Athletensprecherin Nina Ortlieb.
Das Ergebnis dieses Meetings sei die "einheitliche Meinung und auch der Wunsch, dass man die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer Roland Assinger weiterführt".
"Wir haben respektvoll miteinander gesprochen und gleichzeitig professionell miteinander eine Lösung gesucht", sagte die Abfahrerin. Zentral sei gewesen, "dass man festgestellt hat, dass keine Grenzen überschritten worden sind".
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