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Ski-WM 2025: Linus Straßer gespalten: Keine Medaille in der Team-Kombination - aber gelungene Generalprobe
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Publiziert 13/02/2025 um 09:50 GMT+1 Uhr
Linus Straßer kann bei der Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm in der Team-Kombination die Hypothek vom kurzfristig eingesetzten Simon Jocher nicht ganz begleichen - Platz acht mit Slalom-Rang zwei machen jedoch Mut für den Spezialslalom am Sonntag. Der Schweiz gelingt derweil alles. Drei Eidgenossen auf dem WM-Podium, das hatte es schließlich zuletzt 1987 gegeben.
Straßer: "Es war nicht einfach, ans Limit zu gehen"
Quelle: Eurosport
Simon Jocher lag schon daheim in Oberstdorf auf der Couch, Freundin Coletta Rydzek aber hatte nicht lange etwas von ihm. Der 28-Jährige, von DSV-Cheftrainer Christian Schwaiger nach Hause entlassen, wurde über Nacht zurückbeordert zur alpinen WM.
Weil Romed Baumann erkrankt ausfiel, musste Jocher als Abfahrer den Partner von Linus Straßer in der Team-Kombination geben - und erlebte einen Schweizer Medaillenrausch.
Jocher und Straßer belegten einen guten achten Platz, verfehlten Bronze nur um 0,77 Sekunden und konnten zudem mitansehen, wie die Schweizer die Team-Kombi in eine nationale Meisterschaft mit internationaler Beteiligung verwandelten.
Alle Medaillen gingen an die Eidgenossen, Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen holte dabei an der Seite von Loic Meillard sein zweites Gold. Silber ging an Alexis Monney und Tanguy Nef (+ 0,27 Sekunden), Bronze überraschend an Stefan Rogetin und Marc Rochat (+ 0,43).
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Eis, zwei, drü! So lief die Slalom-Gala der Schweiz in der Kombi
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Jocher: "Leider ein großer Fehler passiert"
"Viereinhalb Stunden Autofahrt am Tag vor dem Wettkampf sind natürlich nicht optimal", sagte Jocher - und dennoch wäre vielleicht mehr möglich gewesen.
Die scherzhafte Vorgabe von Straßer, ihm maximal 1,3 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit mitzugeben, konnte Jocher nicht erfüllen: 2,07 Sekunden fehlten zu Platz eins, 1,61 zu Rang drei.
Nach einem starken Slalom von Straßer, der die zweitbeste Zeit erzielte, rutschten sie von Rang 18 weit nach vorne - aber knapp nicht weit genug.
"Mir ist leider ein großer Fehler passiert, aber es war trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Jocher bei Eurosport: "Es war ein Schritt nach vorne, weil mir in den Rennen diese Woche einfach der Speed gefehlt hat. Ich habe versucht, zu attackieren."
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Highlights: Schweizer Festspiele in der Team-Kombination
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Schweiz wiederholt Kunststück von 1987
Das Kombi-Rennen wollte Straßer als "Trainingslauf" für den Spezialslalom am Sonntag (9:45 Uhr und 13:15 Uhr live bei Eurosport und discovery+) mitnehmen. Das gelang ganz gut.
Der Schweiz gelang an diesem Tag alles. "Unglaublich cool, mit sechs Schweizern auf dem Podest zu stehen", sagt von Allmen, der wie Breezy Johnson aus den USA nach Gold in der Abfahrt auch den Grundstein zu Gold im Kombi-Wettbewerb legte.
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"Eine Demonstration!" Straßer gelingt blitzsaubere Fahrt
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Der Schweizer Dreifach-Triumph ist der erste bei einer WM seit 2019, als die Österreicher Marcel Hirscher, Mario Matt und Marco Schwarz alle drei Medaillen im Slalom abräumten. Drei Schweizer auf dem WM-Podium, das hatte es zuletzt 1987 gegeben: Peter Müller siegte in der Abfahrt vor Pirmin Zurbriggen und Karl Alpiger.
Straßer nicht ganz zufrieden
Für die Schweiz ist es das dritte Gold in Saalbach-Hinterglemm nach den Siegen von Marco Odermatt im Super-G und von Allmen in der Abfahrt. Für die deutsche Mannschaft lag zumindest eine erste (bronzene) Medaille nicht ganz außer Reichweite.
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Von der Couch in den Tiefschnee: Jocher mit wilder Kombi-Abfahrt
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Auch Straßer war jedoch mit seinem Slalom nicht ganz zufrieden. "Es war nicht ganz einfach, ans Limit zu gehen oder Gas zu geben. Normalerweise willst du den Ski freigeben und über die Linie attackieren. Das hat die Kurssetzung nicht wirklich zugelassen. Man musste jeden Schwung fertig fahren. Es war gar nicht so einfach, da ein Mittelmaß zu finden", sagte er bei Eurosport.
Dennoch: "Es war ein wirklich guter Lauf."
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(SID)
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Schwarz, Raschner, Feller: Schwarzer Kombi-Tag für den ÖSV
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Schwarz, Raschner, Feller: Schwarzer Kombi-Tag für den ÖSV
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