Ski-WM 2025: Schweiz räumt alle Medaillen in der Team-Kombination der Herren ab - Gold für von Allmen/Meillard

Die Schweiz hat bei der Alpinen Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm auch ohne Superstar Marco Odermatt in der Team-Kombination der Herren das nächste Feuerwerk abgebrannt und gleich alle drei Medaillen abgeräumt. Gold ging an das Duo Franjo von Allmen und Loic Meillard (Schweiz 1). Linus Straßer betrieb für Deutschland 1 durch einen guten Lauf im Slalom Schadensbegrenzung (8.).

Eis, zwei, drü! So lief die Slalom-Gala der Schweiz in der Kombi

Quelle: Eurosport

Für von Allmen war es nach der Abfahrt schon das zweite Gold in Saalbach-Hinterglemm. Silber schnappten sich Alexis Monney und Tanguy Nef (Schweiz 2/+ 0,27 Sekunden),
Bronze ging an Stefan Rogentin und Marc Rochat (Schweiz 4/+ 0,43). Rochat fuhr dabei noch von Rang acht auf drei vor.
Nef konnte im Slalom die Winzigkeit von 0,02 Sekunden Vorsprung auf Meillard nicht verteidigen, rettete aber Platz zwei.
DSV-Abfahrer Simon Jocher hatte Straßer mit 2,07 Sekunden Rückstand (18.) in den Slalom geschickt - eine Hypothek, die der Technik-Spezialist nicht mehr aufholen konnte.
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Highlights: Schweizer Festspiele in der Team-Kombination

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Mit 1,20 Sekunden Rückstand fehlten am Ende knapp acht Zehntel zu einer Medaille.
"Es wäre noch ein bisschen mehr drin gewesen", sagte Straßer, der mit seiner Generalprobe für den Spezialslalom dennoch zufrieden war: "Das können wir dann am Sonntag rauskitzeln."
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"Eine Demonstration!" Straßer gelingt blitzsaubere Fahrt

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Jocher patzt in der Abfahrt

Jocher, der kurzfristig für den erkrankten Romed Baumann eingesprungen war, fuhr in seinem Abfahrtslauf im oberen Teil gut, patzte dann aber kapital.
"Der Fehler war extrem ärgerlich", sagte er im "ZDF": "Es ist ein Team-Event, deswegen tut es mir für Linus extrem leid. Ich hätte ihm eine bessere Ausgangsposition verschaffen können."
"Das war leider ein Riesenfehler, er fährt durch den Tiefschnee", analysierte Eurosport-Experte Josef Ferstl das nächste DSV-Missgeschick: "Wenn's nicht läuft, dann läuft's nicht." Der Deutsche Ski-Verband schickte nur ein einziges Team in der Kombination ins Rennen.
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Von der Couch in den Tiefschnee: Jocher mit wilder Kombi-Abfahrt

Quelle: Eurosport

Schwarzer Tag für Österreich

Einen schwarzen Tag erlebten die Gastgeber: Österreich 1, 3 und 4 scheiterten allesamt im Slalom - Marco Schwarz (Duo mit Stefan Babinsky) stürzte, Manuel Feller (mit Vincent Kriechmayr) und Dominik Raschner (mit Stefan Eichberger) fädelten ein.
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Schwarz, Raschner, Feller: Schwarzer Kombi-Tag für den ÖSV

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So lag es an Fabio Gstrein, dem Daniel Hemetsberger immerhin Rang vier in der Abfahrt vorgelegt hatte - doch Gstrein verlor im unteren Teil der Strecke wertvolle Zehntel, so blieb Österreich 2 nur Rang fünf (+ 0,80) hinter USA 1 mit Ryan Cochran-Siegle und Benjamin Ritchie (+ 0,69).
Italien träumte nach Platz drei von Dominik Paris in der Abfahrt ebenfalls vergeblich von einer Medaille, doch Alex Vinatzer fädelte ein.
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Straßer: "Es war nicht einfach, ans Limit zu gehen"

Quelle: Eurosport

Schweiz baut Gold-Bilanz aus

Für die Schweiz ist es die dritte Goldmedaille nach den Siegen von Odermatt im Super-G und von Allmen in der Abfahrt.
Die Alpine Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm wird am Donnerstag mit dem Riesenslalom der Damen fortgesetzt (ab 9:30 Uhr live im Stream bei discovery+, im TV bei Eurosport und im Liveticker bei Eurosport.de).
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Schwarz: "Ich bin nicht in der Favoritenrolle"

Quelle: Eurosport

Am Dienstag hatten Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin für die USA Gold bei der Team-Kombi-Premiere der Damen gewonnen.
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Siegerehrung rein Schweizerisch: Viele Medaillen, wenig Haare

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Unglaublicher Save! Monsén stürzt - und findet auf die Skier zurück

Quelle: Eurosport


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