Ski-WM 2025 in Saalbach: Loïc Meillard weigert sich - keine Kahlrasur beim Schweizer Slalom-König nach Gold-Coup
VonLukas Fegers
Update 17/02/2025 um 12:00 GMT+1 Uhr
Haare ab nach WM-Coup: Dieses Motto macht bei den Wintersport-Weltmeisterschaften die Runde. Egal ob die deutsche Biathletin Franziska Preuß bei ihren Coaches oder das Team der Schweizer Speed-Spezialisten - bei den Titelkämpfen in Saalbach und Lenzerheide griffen die Champions gerne zum Rasierer. Der neue Slalom-König Loïc Meillard hat darauf allerdings keine Lust und winkte dankend ab.
Perfekter Lauf: Meillard fährt zu historischem Gold
Quelle: Eurosport
"Bei den Speed-Spezialisten hat eine Wette den Ausschlag gegeben, dass ihre Haare abrasiert wurden", sagte der Schweizer dem "Blick" zufolge: "Aber ich habe mit niemandem um meine Haare gewettet. Und deshalb werde ich die Aktion der Abfahrer auch nicht kopieren."
Meillards Landsleute um Abfahrts-Triumphator Franjo von Allmen und Superstar Marco Odermatt hatten in der vergangenen Woche nach ihren Gala-Vorstellungen mit wild verunstalteter Haarpracht gefeiert. Am Sonntag eiferte ihnen dann DSV-Ass Preuß durch einen Einsatz bei ihren Coaches nach.
Die frisch gekürte Verfolgungsweltmeisterin verpasste ihren beiden Trainern Sverre Olsbu Röiseland und Kristian Mehringer im deutschen Teamquartier eine Kahlrasur - samt eingraviertem Blitz, Herzen und dem Buchstaben "W" als Symbol ihres WM-Coups.
"Glatze kann ja jeder", schrieben die deutschen Biathleten daraufhin unter ein Video auf Instagram und posteten einen vor Lachen weinenden Emoji. Vorausgegangen war ebenfalls eine Wette.
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Haare ab nach WM-Coup? Ohne Slalom-König Loïc Meillard.
Fotocredit: Getty Images
Meillard "zu diszipliniert" für Kahlschlag
Die Schweizer Skirennfahrer um Daniel Yule hätten dieses Motto bei Meillard derweil gerne fortgeführt. Doch der Slalom-Weltmeister sträubt sich bekanntlich.
"Luca Aerni und ich haben uns im Sommer-Ski-Camp in Argentinien schon mehrmals einen Spaß daraus gemacht, indem wir uns einen schrecklichen Haarschnitt haben verpassen lassen. Und selbstverständlich haben wir schon mehrmals versucht, Loïc zu animieren, dass er bei unserer Aktion 'Mut zu Hässlichkeit' auch mitmacht", wird Yule vom "Blick" zitiert.
Diesbezüglich würden die beiden bei Meillard aber "wohl immer auf Granit beißen", betonte der Slalom-Spezialist: "Für solche Dinge ist Loïc eben zu diszipliniert."
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Highlights: Straßer rast beim WM-Slalom furios zu Bronze
Quelle: Eurosport
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