Ski-WM 2025: Marco Odermatt nach zweiter Trainingsfahrt unzufrieden - Vincent Kriechmayr lässt aus

Ryan Cochran-Siegle hat auch das zweite Abfahrtstraining bei der Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm dominiert. Der US-Amerikaner fuhr in 1:41,06 Minuten zwölf Hundertstel schneller als am Mittwoch und verwies so die zeitgleichen Stefan Eichberger (Österreich/+ 0,43 Sekunden) und Franjo von Allmen (Schweiz/+ 0,43) auf die Plätze. Titelverteidiger Marco Odermatt wurde "nur" Achter (+ 0,92).

Odermatt schüttelt den Kopf nach Trainingsfahrt

Quelle: Eurosport

Im Ziel schüttelte Odermatt den Kopf, war mit seiner Fahrt offenbar nicht zufrieden. Anders Cochran-Siegle, der erneut am schnellsten nach unten fuhr. "Es gibt keine Geheimnisse. Die anderen müssen sich nur die Videos anschauen", sagte der US-Amerikaner später im "ORF". Laut Teamkollege River Radamus habe sich Cochran-Siegle noch genügend Reserven gelassen, wie er Eurosport verriet.
Der Österreicher Vincent Kriechmayr legte nach Platz zwei im ersten Training indes am Donnerstag einen Regenerationstag ein - auch, weil ihn sein rechtes Knie nach dem Sturz in Wengen noch schmerzt und er seinen Start im Super-G am Freitag nicht gefährden wollte. "Das Knie hat reagiert, wir wussten, dass das passieren kann", sagte ÖSV-Physio Mario Schlattinger im "ORF".
Die deutschen Starter kamen erneut nicht auf Top-Platzierungen. Simon Jocher (24./+ 1,77), Romed Baumann (27./+ 1,88) und Luis Vogt (29./+ 1,97) kamen vor der Abfahrt am Sonntag (11:30 Uhr live bei discovery+, im TV bei Eurosport und im Liveticker bei Eurosport.de) nicht so recht auf Touren. Am Samstag findet noch ein drittes Training statt.
In der internen Ausscheidung der Schweizer setzte sich Stefan Rogentin (5./+ 0,80 Sekunden) gegen Lars Rösti (19./+ 1,43) und den gestürzten Marco Kohler. Rogentin wird am Sonntag neben Odermatt, von Allmen, Alexis Monney (13./+ 1,22) und Justin Murisier (21./+ 1,63) an den Start gehen.
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Wieder der Schnellste: Cochran-Siegle lässt aufhorchen

Quelle: Eurosport

Eichberger setzt sich im ÖSV-Team durch

Rogentin war am Mittwoch im ersten Training schnellster Schweizer gewesen (4.) und regte sich hinterher drüber auf, dass die interne Qualifikation am Donnerstag und damit nur einen Tag vor dem Super-G-Wettkampf ausgetragen wurde.
Sei sei "strategisch falsch" so kurz vor dem Super-G im Abfahrtstraining Vollgas geben zu müssen, kritisierte Rogentin: "Diese Entscheidung ist strategisch nicht schlau, ich kann sie nicht verstehen." Dann setzte er sich aber doch gegen die interne Konkurrenz durch.
"Ich habe oben etwas versucht, aber es hat nicht so gepasst, wie ich wollte", sagte derweil der Kitzbühel-Zweite Monney zu Eurosport: "Aber dafür ist das Training da."
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Monney heiß auf WM-Abfahrt: "Schlüsselstelle im Mittelteil"

Quelle: Eurosport

Alexander im Krankenhaus

Der Kitzbühel-Dritte Cameron Alexander stürzte und zog sich dabei laut "Rossignol" eine leichte Muskelverletzung zu. Ob er in Super-G und Abfahrt starten kann, steht noch nicht fest. Der Kanadier ließ sich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus fahren.
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Kurz mal Passagier: Alexander stürzt im Abfahrtstraining

Quelle: Eurosport

Bei den Österreichern schnappte sich Eichberger das letzte Abfahrtsticket, er setzte sich gegen Otmar Striedinger (13./+ 1,22) und Raphael Haaser (15./+ 1,33) durch. "Es gibt viele Stellen, an denen man das Rennen verlieren kann. Aber wenn man es gewinnen will, muss man alles perfekt fahren", sagte Daniel Hemetsberger zu Eurosport.
Für den ÖSV gehen damit Kriechmayr, Hemetsberger, Stefan Babinsky und Eichberger in der Abfahrt an den Start. Eichberger sagte: "Es war eine faire Quali, ich habe mich fokussiert und zusammengerissen. Es ist ein Wahnsinn, Heim-WM und ich komme zu meinem Start in der Abfahrt. Es ist ein Traum, den ich lebe. Ich will nicht sagen, dass ich ein Medaillenfavorit bin, aber wenn ich es an dem Tag auf den Punkt bringe, kann ich vorne mit dabei sein."

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Alpine Skiing - Super G - WSC Saalbach - Interview - Odermatt

Quelle: Eurosport


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