Ski-WM - Ex-Weltmeister Beat Feuz kritisiert Speed-Programm in Saalbach-Hinterglemm: "Das ist schon sehr happig"
Publiziert 07/02/2025 um 10:37 GMT+1 Uhr
Beat Feuz nahm in seiner Karriere an fünf alpinen Ski-Weltmeisterschaften teil. Doch das vollgepackte Speed-Programm in Saalbach-Hinterglemm sorgt beim Schweizer für einige Sorgenfalten. "Mit dieser Team-Kombination werden die meisten Speed-Spezialisten innerhalb von fünf Tagen drei Rennen bestreiten. In Kombination mit der Trainingsbelastung ist das schon sehr happig", erklärte Feuz dem "Blick".
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Quelle: Eurosport
"Bevor man eine Abschaffung der Karbon-Schoner fordert, sollten sich die Leute bei der FIS aufgrund des dicht gedrängten Speed-Programms die Frage stellen, ob die Athleten zwischen ihren Einsätzen genügend Regenerationszeit erhalten", meinte der 37-Jährige, der 2022 in Peking Olympia-Gold in der Abfahrt gewonnen hatte.
Die Speed-Disziplinen der Herren begannen bereits am Mittwoch und Donnerstag mit den ersten Abfahrtstrainings.
Am Freitag folgt mit dem Super-G das erste Rennen, ehe es am Sonntag mit der Abfahrt weitergeht. Am kommenden Dienstag wird zudem erstmals in der WM-Geschichte die Team-Kombination ausgetragen.
FIS-Rennleiter Markus Waldner nahm die Kritik gelassen und erwartete keine Probleme: "Keiner der Rennfahrer wird gezwungen, alle drei Abfahrtstrainings zu bestreiten. Und ich glaube, dass am Samstag einige Abfahrer eine Pause einlegen, weil sie auf das Abschlusstraining verzichten."
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Doch Feuz sorgt sich weiterhin um die Sicherheit der Athleten: "Ich bin mir sicher, dass es große Diskussionen aufgrund dieses Programms geben wird, sollte es hier schwere Stürze geben."
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