Olympiasieger Feuz warnt Schweizer Speed-Stars um von Allmen und Odermatt: Risiko ist zu hoch!
VonNiklas Bien
Update 22/12/2025 um 18:43 GMT+1 Uhr
Die intensiven Speed-Tage in Gröden haben in Franjo von Allmen am Samstag ihren dritten Sieger gefunden: Der Schweizer triumphierte auf der zweiten Abfahrt vor seinem Landsmann Marco Odermatt. Wie schon beim Super-G am Freitag, wackelte von Allmen bei einem der weiten Sprünge aber ganz gewaltig. Beat Feuz hat den 24-Jährigen zu mehr Vorsicht ermahnt: "Er hat mehrmals großes Glück gehabt."
Von Allmen schlägt Odermatt in Gröden: Schweizer rast zum Sieg
Quelle: Eurosport
Odermatt und von Allmen nutzten die beiden Abfahrtsweltcups im italienischen Gröden für ein kleines nationales Privatduell.
Noch am Donnerstag hatte sich Odermatt um 0,15 Sekunden vor von Allmen durchgesetzt und seinen 50. Weltcupsieg gefeiert, am Samstag war es von Allmen, der den viermaligen Gesamtweltcupsieger mit einem Vorsprung von 0,30 s auf den zweiten Platz schob.
Auch am Freitag im Super-G blieb Odermatt, der den Gesamtweltcup mit 454 Punkten vor dem Österreicher Marco Schwarz anführt, nur der zweite Rang. Allerdings nicht hinter seinem vier Jahre jüngeren Landsmann, sondern hinter Sensationssieger Jan Zabystran.
Von Allmen war nach einem missglückten Sprung ausgeschieden, auf der Abfahrt am Samstag wäre dem amtierenden Abfahrtsweltmeister der gleiche Fehler an anderer Stelle beinahe wieder passiert.
Feuz: Von Allmen hat "großes Glück" gehabt
"Die erste Mauer habe ich nach meinem Super-G-Sturz vor diesem Rennen ganz genau analysiert, die zweite Mauer aber offensichtlich zu wenig genau", wird von Allmen im "Blick" zitiert.
Bei seinem Abfahrts-Coup am Samstag ist der 24-Jährige nochmal mit dem Schrecken davongekommen - aus Sicht des ehemaligen Schweizer Topfahrers Beat Feuz darf von Allmen seinen Beinahe-Sturz als Warnung verstehen.
"Franjo hat in den letzten Jahren nach unkontrollierten Sprüngen mehrmals großes Glück gehabt", mahnte der Abfahrts-Olympiasieger von 2022: "Wenn er diesbezüglich nicht sofort über die Bücher geht, wird das nicht noch einmal einen ganzen Winter gutgehen."
In Gröden ging es mit dem hohen Risiko - zumindest beim zweiten Mal - gut und bescherte dem Schweizer seinen ersten Weltcupsieg in dieser Saison.
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Die Fahrt ins Glück - Schwarz triumphiert in Alta Badia
Quelle: Vredestein
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