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Manuel Feller beim Weltcup in Sölden mit klarer Ansage: "Fragen nach Marcel Hirscher gehen mir auf den Sack"
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Publiziert 24/10/2022 um 16:04 GMT+2 Uhr
ÖSV-Technikspezialist Manuel Feller hat nach dem Riesenslalom zum Weltcup-Auftakt in Sölden seinen Unmut über die ständigen Fragen nach Marcel Hirscher deutlich gemacht. "Ich bin wirklich froh, dass Marcel dem Sport erhalten bleibt", sagte der Österreicher gegenüber Journalisten. "Was mir aber wirklich auf den Sack geht, sind eure Fragen. Seit sechs Jahren rede ich nur über diesen Typen."
Manuel Feller
Fotocredit: Getty Images
Feller beendete den Riesenslalom in Sölden auf dem enttäuschenden 16. Platz und präsentierte sich im Anschluss an das Rennen vielleicht auch deshalb ein wenig "angefressen", wie man in Österreich seinen Missmut über die verpasste Chance auf ein Spitzenposition nach einem aussichtsreichen fünften Rang in Durchgang eins bezeichnen würde.
"Zuerst muss ich erklären, wie gut er ist. Dann, wie Scheiße wir ohne ihn sind. Und jetzt auch noch, was er für Ski hat", legte der 30-Jährige im Zielraum auf dem Rettenbachgletscher nach.
Trotzdem Hirscher im Ötztal mit Abwesenheit glänzte, sorgten der achtfache Sieger im Gesamtweltcup und seine neue Skimarke "Van Deer" beim traditionellen Weltcup-Wochenende in der Tiroler Skiregion für jede Menge Aufsehen und Gesprächsstoff.
Dass Henrik Kristoffersen gleich im ersten Rennen auf "Van Deer" auf Platz drei vorpreschte und damit das beste Resultat in Sölden in seiner Karriere herausfuhr, hypte die Hirscher-Latten umso mehr. Und das, obwohl das Firmenlogo, wie Eurosport berichtete, aufgrund der Zusammenarbeit mit "Red Bull" abgeklebt werden musste. Der internationale Skiverband (FIS) hatte den Markennamen im Zusammenhang mit dem des Getränkeherstellers noch nicht freigeben.
Feller: "Dem kannst du anschnallen, was du willst"
Zwei Fahrfehler im zweiten Durchgang verhinderten gar einen bessere Platzierung für den Norweger. "Ohne Fehler wäre der zweite Platz ganz sicher möglich gewesen", erklärte Kristoffersen, der sowohl in seiner Leistung als auch beim Material noch Luft nach oben sieht: "Das war super, aber es geht besser. Da bin ich hundertprozentig sicher. Wenn man im ersten Rennen mit neuem Material auf dem Podest steht und weiterarbeitet, dann kann man vielleicht ganz viel Spaß in der Saison haben."
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Erster Einsatz mit "Van Deer"-Ski: Kristoffersen rast aufs Podest
Quelle: Eurosport
Für Feller kam der Podestplatz von Kristoffersen, der auch in dieser Saison wieder zu dem Mitfavoriten auf den Gewinn der kleinen Kristallkugeln im Slalom und Riesenslalom gehört jedoch wenig überraschend: "Henrik ist so ein guter Skifahrer, dem kannst du anschnallen, was du willst. Der kompensiert so viel mit seiner Skifahrerei."So oder so: Trotz überklebtem Logo und auch ohne die Anwesenheit von Hirscher erfüllte das Weltcup-Wochenende sowohl für den Olympiasieger als auch für sein neues Projekt punktgenau den Zweck des ersten Ski-Weltcup-Wochenendes zum frühen Zeitpunkt in der letzten Oktoberwoche.
Schließlich hat keiner so viel kostenlose Promotion und Werbung abgesahnt wie Österreichs Ski-Hero und seine Bretter.Das könnte Dich auch interessieren:"Viel Glück!" Russische Langläuferin mit heftiger Kritik an der FIS
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Bitteres Weltcup-Comeback: Luitz scheidet schon im ersten Lauf aus
Quelle: Eurosport
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