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Weltcup-Auftakt in Sölden - Emma Aicher über Saison-Ziele und Erwartungsdruck: "Habe sehr hohe Erwartungen"
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Publiziert 27/10/2023 um 15:42 GMT+2 Uhr
Am Wochenende startet für die alpinen Skirennläufer der Weltcup-Winter mit dem Riesenslalom im österreichischen Sölden. Mit dabei steht im deutschen Aufgebot als einzige Athletin auch Nachwuchshoffnung Emma Aicher. Auf die 19-Jährige dürften in der neuen Saison sicherlich wieder viele Augen gerichtet sein. Das interessiert die gebürtige Schwedin aber nicht, wie sie gegenüber Eurosport verriet.
Aicher sorgt sich um Skisport: "Schnee wird schon weniger"
Quelle: Eurosport
Die Erwartungen der Öffentlichkeit sind Nachwuchshoffnung Emma Aicher "eigentlich ziemlich egal".
Selber hat die 19-Jährige aber schon "sehr hohe Erwartungen", wie sie im Eurosport-Interview im Rahmen der DSV-Einkleidung in München im Vorfeld des Weltcup-Auftakts (Samstag, um 10:00 Uhr und 13:00 Uhr live aufdiscovery+) erzählt.
"Ich versuche mein Bestes zu geben und hoffentlich reicht es dann auch so weit, wie ich es will", sagte Aicher mit Blick auf die neue Saison. Die gebürtige Schwedin möchte im neuen Weltcup-Winter "hoffentlich" öfter in die Top 10 fahren.
In Sölden wird sie als einzige DSV-Fahrerin am Start stehen, da es bei den Damen lediglich einen Startplatz gibt. "Ich bin noch nie in Sölden gestartet, daher freue ich mich sehr darauf", erklärte Aicher.
Aicher plant Mammut-Programm
Zusammen mit der Technik-Mannschaft und Speed-Spezialistin Kira Weidle verbrachte Aicher den August beim Schnee-Training in Argentinien.
"Die Vorbereitung war eigentlich ziemlich ähnlich wie letztes Jahr", so die 19-Jährige. Sie sei ein paar Tage Speed gefahren, hätte aber hauptsächlich Slalom und Riesenslalom trainiert.
"Rennen werde ich wieder so wie letztes Jahr machen, also schon alle wenn möglich", plant die DSV-Athletin.
Aicher war in der vergangenen Saison in allen vier Disziplinen am Start gestanden. Im März gelang ihr in Kvitfjell mit Platz fünf im Super-G die bislang beste Weltcup-Platzierung ihrer Karriere.
Aicher macht sich Sorgen um Zukunft des Skisports
Ähnlich wie andere Athleten macht sich auch Emma Aicher Sorgen um die Zukunft ihres Sports.
"Es wird schon weniger Schnee auf den Gletschern", resümierte die Hoffnungsträgerin. Dabei nimmt sie vor allem die FIS in die Pflicht: "Es ist schwierig mit dem Rennkalender, aber das haben wir nicht so richtig entschieden."
Auch Aicher wünsche sich, dass die FIS den Weltcup-Kalender etwas mehr "den Jahreszeiten entsprechend" anpasse.
Der Riesenslalom der Damen startet am Samstag um 10:00 Uhr. Der zweite Durchgang steigt um 13:00 Uhr.
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