Weltcup in Sölden - Manuel Feller übt Kritik an Neuerung im Zielhang: "Es ist schon ein gewisses Risiko dabei"
Publiziert 17/10/2025 um 13:26 GMT+2 Uhr
Manuel Feller hat Kritik an den Änderungen des Schlussstücks der Piste des Weltcup-Auftaktes Ende Oktober am Rettenbachgletschers in Sölden geübt. "Ich weiß nicht, ob das jetzt nötig war, beim ersten Rennen auf 3000 Meter kurz vor dem Ziel noch so etwas einzuschieben", sagte der Österreicher mit Blick auf neue Bodenwellen, die im eigentlich flachen Zielabschnitt eingebaut wurden.
Manuel Feller sieht die Neuerungen im Zielhang in Sölden kritisch
Fotocredit: Getty Images
Der 33-Jährige hält die Neuerungen auch unter Sicherheitsaspekten nicht für unbedenklich, wie er im Gespräch mit dem "ORF" betont: "Es ist schon ein gewisses Risiko dabei - vor allem im zweiten Durchgang."
Der Hang in Sölden wird durch das zunehmende Abschmelzen des Gletschers im Steilhang immer abschüssiger und ist daher ohnehin spektakulärer als sonst. Allerdings ermöglichte der in diesem Jahr frühe und besonders starke Schneefall die neuen Bodenwellen.
Zu sehr wollte Feller das Thema nicht in den Fokus stellen: "Ich bin jetzt nicht der größte Fan davon, aber es ist für jeden gleich und wir versuchen, uns darauf einzustellen."
Gleichzeitig befeuerte er die Spekulationen um ein Karriereende nach dem bevorstehenden Olympia-Winter: "Das ist ziemlich sicher mein letztes Sölden-Rennen."
Rückenprobleme bremsen Feller aus
Nachdem der Tiroler im Winter 2023/24 noch zum ersten Mal in seiner Karriere die Slalom-Kristallkugel gewonnen hatte, fuhr er in der vergangenen Saison im Weltcup hinterher. In der Vorbereitung auf den Saison-Auftakt wurde er zuletzt durch Rückenprobleme ausgebremst.
Die alpine Ski-Saison startet am Samstag, 25. Oktober, mit dem Riesenslalom der Frauen, bevor die Männer um Feller und Marco Odermatt am Sonntag, 26. Oktober, in derselben Disziplin loslegen. Beide Rennen laufen vollumfänglich und live im TV bei Eurosport und Stream auf discovery+.
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