Eurosport
St. Anton: Lindsey Vonn sorgt für kleine Sensation in der Abfahrt - Paukenschlag bei Comeback in Königsdisziplin
Von
Update 11/01/2025 um 16:14 GMT+1 Uhr
Lindsey Vonn hat bei der ersten Abfahrt seit ihrem Comeback für eine Sensation gesorgt. Die US-Amerikanerin raste in St. Anton zu Rang sechs. Dabei lag die 40-Jährige nur 0,58 Sekunden hinter Siegerin Federica Brignone. Zweite wurde völlig überraschend die Schweizerin Malorie Blanc, die mit Startnummer 46 noch zu Platz zwei fuhr (+0,07). Beste Deutsche wurde Kira Weidle-Winkelmann als Zwölfte.
Spektakel in St. Anton: Vonn-Show und Blanc-Märchen - Highlights
Quelle: Eurosport
Lindsey Vonn streckte beide Arme in die Höhe und strahlte mit dem knallblauen Himmel über St. Anton um die Wette. "Das ist ein großer Tag für mich, der Wahnsinn! In dieser Stimmung hier ist alles so emotional", sagte Vonn, nachdem sie in ihrer ersten Abfahrt seit sechs Jahren zurück in die Weltspitze gerast war.
Die Speed-Queen wird zur Comeback-Queen - und schickt dreieinhalb Wochen vor der WM eine saftige Kampfansage an die Konkurrenz.
"Ich habe ein paar Fehler gemacht. Ich weiß, dass ich noch schneller sein kann", sagte die 40-Jährige nach ihrem Ausrufezeichen im erst zweiten Rennen nach ihrem Comeback bei Eurosport.
Dabei eilt die US-Amerikanerin schon mit Riesenschritten ihrer alten Stärke entgegen - nach mehr als einem halben Jahrzehnt Pause, mit einem künstlichen Kniegelenk.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/11/4080415-82745953-2560-1440.jpg)
"Weiß, dass ich noch schneller sein kann": Vonn mit Kampfansage
Quelle: Eurosport
Auch Aicher kommt nicht ins Ziel
Im mondänen Alpin-Nest am Arlberg fehlte Vonn schon am Samstag nicht allzu viel zum ganz großen Coup: Bis zur letzten Zwischenzeit hatte sie auf Podestkurs gelegen, erst danach den Rückstand kassiert.
Der Vancouver-Olympiasiegerin, die zuletzt im März 2018 bei ihrem 43. und bislang letzten Abfahrts-Erfolg im Weltcup ein besseres Downhill-Ergebnis erzielt hatte, fehlten letztlich 58 Hundertstel auf Siegerin Federica Brignone (Italien), die erstmals eine Abfahrt gewann.
Vonn war zur laufenden Saison nach sechs Jahren Auszeit aus dem Ruhestand zurückgekehrt und hatte bereits mit Platz 14 beim Super-G in St. Moritz ein starkes Ergebnis erzielt.
Dass die Edeltechnikerin das Skifahren nicht verlernt haben konnte, war den Experten klar. Doch dass Vonn schon wieder so weit ist, kommt überraschend.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/11/4080392-82745493-2560-1440.jpg)
"Unglaublich!" 21-jährige Blanc fährt mit Startnummer 46 aufs Podium
Quelle: Eurosport
Blanc wirbelt Resultat durcheinander
Bei den Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm (4. bis 16. Februar) könnte die 82-malige Weltcup-Siegerin schon wieder zu den Medaillen-Anwärterinnen zählen - zumal derzeit an der Spitze der Abfahrtsszene viel Bewegung herrscht.
Hinter Brignone fuhr die Schweizerin Malorie Blanc in ihrer ersten Weltcup-Abfahrt mit Startnummer 46 auf den zweiten Platz und verpasste nur um sieben Hundertstel einen sensationellen Sieg. Dritte wurde Ester Ledecka (Tschechien), Super-G-Olympiasiegerin von 2018, mit 18 Hundertstel Rückstand.
Die frühere Vizeweltmeisterin Kira Weidle-Winkelmann (Starnberg) zeigte sich gut erholt von ihrem Trainingssturz in Beaver Creek und fuhr auf Platz zwölf (+0,86).
"Solider Einstieg, solide Ski gefahren. Wenn es hier passt, dann passt es überall, darauf kann ich aufbauen", sagte Weidle-Winkelmann. Emma Aicher (Mahlstetten) schied wie unter anderem auch Pyeongchang-Olympiasiegerin Sofia Goggia (Italien) aus.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/11/4080350-82744653-2560-1440.jpg)
"Perfekter Sturz": Goggia hat Glück im Unglück
Quelle: Eurosport
Das könnte Dich auch interessieren: Straßer greift nach Sieg beim Slalom-Klassiker
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/11/4080331-82744273-2560-1440.jpg)
"Alter Schwede!" Braathen lässt sich nach starker Fahrt feiern
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung