Lindsey Vonn im Exklusiv-Interview über ihr Comeback im Ski-Weltcup: "Ich muss niemandem etwas beweisen"

Vor ihrem Weltcup-Comeback beim Super-G in Sankt Moritz spricht Lindsey Vonn im Exklusiv-Interview mit Eurosport-Expertin Viktoria Rebensburg über ihre Rückkehr. Die US-Amerikanerin verrät, warum sie sich noch einmal auf die Abfahrtspisten der Welt wagt, weshalb sich durch ihren Start als Vorläuferin in Beaver Creek ihre Ziele verändert haben und wie ihre Pläne zu Olympia und WM aussehen.

Vonn im Eurosport-Interview: "Habe niemandem etwas zu beweisen"

Quelle: Eurosport

Lindsey Vonn gibt im Super-G von Sankt Moritz ihr Comeback im Weltcup. Ihre Starts als Vorläuferin zuletzt in Abfahrt und Super-G von Beaver Creek verliefen für die US-Amerikanerin überraschend positiv.
Ihr Ziel sei es, sich Schritt für Schritt weiter nach vorne zu arbeiten und es zu genießen, wieder schmerzfrei Rennen fahren zu können, wie sie im Exklusiv-Interview mit Viktoria Rebensburg erklärt. Ihren Kritikern entgegnet sie, dass sie sich selbst am besten einschätzen könne.
Lindsey, was ich wirklich wissen möchte: Wann hast du tatsächlich angefangen, über ein Comeback nachzudenken?
Lindsey Vonn: Ich habe erst ein paar Wochen nach meiner Operation angefangen, darüber nachzudenken, weil der Unterschied zwischen vor und nach der Operation so groß war. Es hat natürlich ein paar Tage gedauert, bis sich alles beruhigt hatte. Aber dann hatte ich keine Schmerzen und keine Schwellung, und die Reha ging sehr schnell voran. Ich bin es einfach Schritt für Schritt angegangen. Aber mit dem Gedanken: Wenn es sich so gut anfühlt, wie viel kann ich tun? Kann ich andere Sportarten machen, kann ich Skifahren? Und bis zu welchem ​​Niveau kann ich Skifahren? Schon bald nach der Operation begannen meine Gedanken in diese Richtung zu gehen.
Hast du vor der Operation auch darüber nachgedacht, ein Comeback zu wagen, wenn dein Knie wieder in Ordnung ist?
Vonn: Nein. Als ich in Kitzbühel gefahren bin, hatte ich so viel Spaß und es ist ein so anspruchsvoller Hang, aber mein Knie war durch. Ich meine, es tat so weh, aber ich hatte trotzdem so viel Spaß dort zu fahren. Die Leidenschaft für das Skifahren war immer da. Ich habe nie gedacht: Oh, ich bin froh, dass ich nicht mehr Ski fahre. Ich liebe Skifahren, das wird sich nie ändern, egal wie alt ich werde. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Niveau wieder erreichen könnte. Es ist eine Sache zu sagen: "Oh, ich wünschte, ich könnte wieder Abfahrt fahren", aber es ist eine andere Sache, tatsächlich wieder im Weltcup dabei zu sein. Es ist keine einfache Situation.
Haben auch die Comebacks von Marcel Hirscher und Lucas Braathen einen Einfluss auf deine Entscheidung gehabt?
Vonn: Ich rede viel mit Marcel und wusste, dass Lucas zurückkommen würde. Das war für mich nie eine Frage. Er ist so jung und so talentiert, dass ich sicher war, dass er zurückkommen würde. Aber ja, Marcel und ich haben viel geredet. Er liebt das Skifahren genauso wie ich. Ich habe auch mit Aksel [Svindal] gesprochen. Wir alle, die wir im Ruhestand sind, wissen, wie sehr wir den Sport lieben, und ich denke, wenn man sich eine Auszeit nimmt, kann man auch nachdenken und eine andere Perspektive haben. Es war schön, mit Marcel und den Leuten darüber zu reden. Aber als er anfing, über die Wildcard zu sprechen, dachte ich: Okay, das ist ja interessant. Das würde die Dynamik der Rückkehr verändern, denn wenn man bei null anfangen muss, ist es sehr schwer.  Wenn ich im Weltcup mit Startnummer 60 oder 70 starte, ist das ganz anders als mit der 30.
Was ist die Motivation hinter diesem Comeback und was sind deine Ziele auf dieser Reise, die du jetzt beginnen wirst?
Vonn: Meine Motivation ist wirklich einfach. Ich liebe Skifahren. Ich bin froh, jetzt schmerzfrei fahren zu können. Es ist nun schon viele, viele Jahre her, dass das ohne Schmerzen möglich war. Wenn ich an die letzten Jahre meiner Karriere zurückdenke und wie schwer es da für mich war mit meinen Verletzungen. Ich möchte Skirennen wieder mit einem gesunden Körper erleben, um es wirklich zu genießen und nicht immer an meinen Körper zu denken und daran, wie kaputt er ist. Ich fühle mich wie Anfang zwanzig und es fühlt sich großartig an. Es ist wie eine ganz neue Welt für mich! Meine Ziele versuche ich Schritt für Schritt anzugehen. Ich versuche, Eins nach dem anderen zu tun. Ich weiß, dass es eine Weile dauern wird, bis ich wieder richtig drin bin. Ich weiß, dass ich gut fahre, aber Rennen bin ich seit fast sechs Jahren nicht mehr gefahren. Es wird also etwas dauern, aber ich denke, dass ich wieder ein ähnliches Niveau wie zuvor erreichen kann.
Ich habe dich schon in Beaver Creek gesehen, bei der Abfahrt, und das wirkte wirklich gut, denn das ist keine einfache Piste. Wie schätzt du die Disziplinen Abfahrt und Super-G ein? Glaubst du, dass sie jetzt schon für dich gleichwertig sind, oder hast du das Gefühl, dass es in einer vielleicht schon ein bisschen besser läuft?
Vonn: Im Training war ich im Super-G immer besser, weil ich vielleicht noch zwei oder drei Tage mehr trainieren konnte und ich das Gefühl hatte, dass ich mein Setup im Super-G etwas besser eingestellt hatte. Aber in Beaver Creek war meine Abfahrt meiner Meinung nach etwas besser. Ich glaube, dass es im Speed immer ein Auf und Ab ist, je nach Strecke und Hang. Ich habe das Gefühl, dass ich in beiden Disziplinen ziemlich stark bin. Ich denke, das, was mir an meinem Skifahren am meisten gefällt, ist einfach, dass ich eine sehr gute Balance habe und sehr stabil bin. Ich bin ich schon lange nicht mehr so gefahren. Wenn man eine gute Basis hat, kann man damit viel erreichen. Ich habe die Grundlagen und kann jetzt Fortschritte machen.
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Alpine Skiing - Beaver Creek - Super G - Women - Clip - Lindsey Vonn forerunner

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Wie sieht es jetzt mit deinen Knien aus? Spürst du einen Unterschied zwischen den Knien, entweder im normalen Leben oder beim Skifahren? Ist es das Gleiche wie vorher?
Vonn: Ja, ich denke nicht darüber nach. Es ist wie Tag und Nacht. Vor der Operation habe ich fast jeden Tag fast nur an mein Knie gedacht. Es tat immer weh. Ich ging mit dem siebenjährigen Kind einer Freundin spazieren und Tante Lindsey musste nach zehn Minuten eine Pause machen, weil das Knie wehtut - das war nicht einfach. Ich dachte, nach meiner Skikarriere würde es besser werden, aber das war nicht der Fall. Und so musste ich mich seitdem mehrfach operieren lassen, sogar schon bevor das Gelenk ersetzt wurde. Und jetzt denke ich nicht darüber nach. Ich denke nicht daran, wenn ich morgens aufwache, ich denke nicht daran, wenn ich fahre. Ich denke nicht darüber nach, wenn ich im Kraftraum bin. Es ist, als wäre ich wieder ganz neu, und das ist ein unglaubliches Gefühl.
Wenn man ans Skifahren allgemein denkt, besteht immer ein gewisses Risiko, besonders wenn man die Speeddisziplinen betreibt. Spielt das in deinem Kopf eine Rolle oder nicht? Hast du das Gefühl, dass es das gleiche Risiko ist wie zuvor, im ersten Teil deiner Karriere?
Vonn: Jedes Mal, wenn man fährt, geht man ein Risiko ein. Es spielt keine Rolle, wer du bist - es kann alles passieren. Das ist das Risiko, das wir alle eingehen.  Es ist meiner Meinung nach ein Teil des Nervenkitzels bei der Abfahrt, dass es gefährlich ist. Man muss wirklich bereit sein, alles zu riskieren, um erfolgreich zu sein. Das war schon immer so - ich würde nicht Abfahrtsrennen bestreiten, wenn ich nicht bereit wäre, das Risiko einzugehen. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem ich eine Knieprothese bekommen habe. Meine Ärzte haben mir die Freigabe erteilt. Sie haben großes Vertrauen in das, was ich tue. Ich würde es nicht tun, wenn es leichtsinnig wäre. Ich glaube, viele Leute haben verrückte Meinungen darüber, wie wahnsinnig es sei, was ich tue. Aber ich bin nicht dumm. Ich habe mit den besten Ärzten der Welt gesprochen und sie haben mir die Erlaubnis gegeben. Es ist also kein größeres Risiko. Da ich erst 40 Jahre alt bin, werde ich sicher irgendwann in der Zukunft eine weitere Knieprothese haben müssen. Aber das würde in jedem Fall passieren, egal ob ich Ski fahre oder nicht. Es stört mich, dass die Leute denken, ich gehe mehr Risiken ein als alle anderen. Aber ich kenne mich bei Abfahrtsrennen wahrscheinlich besser aus als fast jeder andere.
Als jeder andere, absolut!
Vonn: Ich habe auch das Gefühl, dass ich über eine Menge Wissen verfüge, das ich mit meinen Teamkollegen teilen möchte. Und ich habe immer gesagt, dass ich immer offen für alle bin, die Hilfe benötigen oder eine Frage haben. Sofia [Goggia] hat mich um Informationen zur Strecke in Beaver Creek gebeten und ich habe sie ihr gegeben. Ich bin immer offen für den Austausch und möchte mein Wissen teilen, denn Abfahrt ist ein Sport, bei dem man umso besser sein kann, je mehr Wissen man hat, und ich möchte auch anderen zum Erfolg verhelfen.
Gibt es einen Fehler oder etwas, was du im ersten Teil deiner Karriere gemacht hast und das du jetzt nicht wiederholen wirst?
Vonn: Ich sehe die Dinge auf jeden Fall aus einer neuen Perspektive. Weil ich so oft verletzt war, wusste ich immer, welches Glück ich habe, jeden Tag das zu tun, was ich gerne mache. Aber ich habe das Gefühl, dass ich neue Energie habe. Ich fühle mich einfach jung und aufgeregt und es ist, als wäre ich zum ersten Mal im Weltcup dabei. Das Einzige, was ich dieses Mal besser machen wollen würde, ist es, einfach ein bisschen geduldiger zu sein. Ich bin kein geduldiger Mensch. Ich liebe es, mich selbst zu pushen. Da versuche ich, es Schritt für Schritt anzugehen. Ich versuche, meine Erwartungen herunterzuschrauben, was mir wirklich sehr, sehr schwerfällt. Aber ich denke, das ist eine kluge Entscheidung: Einfach langsam wieder reinfinden und nicht erwarten, dass ich das erste Rennen gewinne.
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Starkes Comeback als Vorläuferin: Vonn auf der "Birds of Prey"

Quelle: Eurosport

Welche Rolle spielt die WM oder das Weltcupfinale in Sun Valley schon in deinem Kopf?
Vonn: Ich habe immer Ziele. Du kennst mich, ich bin sehr zielorientiert. Ich strebe danach, erfolgreich zu sein und es gibt Dinge, die ich natürlich erreichen möchte. Das Weltcup-Finale in Sun Valley wäre großartig. Bei den Weltmeisterschaften weiß ich es nicht. Ich habe bis vor kurzem nicht wirklich darüber nachgedacht und ehrlich gesagt hat Beaver Creek meine Einstellung zur Saison stark verändert, weil es so viel besser gelaufen ist, als ich erwartet hatte. Ich habe erwartet, dass ich ein paar Probleme haben würde - nicht viele Probleme, aber es ist ein wirklich harter Kurs. Ich bin davor in Copper Mountain gefahren, das aus Weltcup-Sicht wirklich keine Herausforderung darstellt. Es lief also viel besser, als ich erwartet hatte. Also passe ich einfach mein Denken an. Ich möchte sehen, wie dieses Wochenende verläuft. Aber Weltmeisterschaften sind definitiv etwas, worüber ich nachdenke.
Mikaela [Shiffrin] hat in den letzten Jahren so viele großartige Dinge erreicht: War das für dich auch eine kleine zusätzliche Motivation?
Vonn: Nein. Ich freue mich einfach sehr für Mikaela und was sie erreicht hat. Es ist großartig für den Sport und den Frauensport und es hat wirklich Spaß gemacht, als Zuschauer dabei zu sein. Aber es ist unabhängig davon. Ich bin nicht hier, um irgendjemandem irgendetwas zu beweisen. Ich bin wirklich glücklich mit dem, was ich in meiner Karriere erreicht habe. Ich bin die zweiterfolgreichste Skifahrerin aller Zeiten. Für mich ist das völlig in Ordnung. Natürlich hoffe ich, dass ich gut abschneide. Aber ich vergleiche mich nicht mit ihr und freue mich wirklich für sie und unterstütze sie als Teamkollegin. Aber meine Ziele sind völlig anders.
Was ist das Geheimnis dahinter, dass die US-Amerikanerinnen so stark sind? Ihr beide habt in Euren Karrieren so viele verrückte Dinge erreicht. Gibt es ein besonderes Geheimnis?
Vonn: Ich weiß nicht, ich glaube nicht. Wir hatten völlig unterschiedliche Wege, um dorthin zu gelangen, wo wir sind, auch hinsichtlich dessen, wie wir aufgewachsen sind. Ich war im Speed zu Hause und sie eher in der Technik. Aber wir haben beide alle fünf Disziplinen absolviert. Die meisten Amerikaner sind ziemliche Freigeister wie Julia Mancuso und Bode [Miller] und Ted [Ligety]. Ich denke, wir alle haben diese Rebellenmentalität. Mikaela ist vielleicht etwas fokussierter als wir alle. Und deshalb konnte sie erreichen, was sie erreicht hat. Als Amerikaner wollen wir einfach nur erfolgreich sein und das hat sie definitiv geschafft.
Euer Motto ist: Nichts ist unmöglich - ich glaube, diese Einstellung hilft dir sehr.
Vonn: Ja, ich glaube nicht, dass wir über Grenzen nachdenken oder über das, was zuvor getan wurde. Zumindest denke ich nicht darüber nach. Ich weiß, dass viele Leute wie in meiner gesamten Karriere denken, dass ich ein bisschen verrückt bin. Aber das liegt einfach daran, dass das noch niemand gemacht hat. Das bedeutet nicht, dass es ein verrücktes Konzept ist. Und so gehe ich einfach meinen eigenen Weg. Ich glaube an mich und meine Fähigkeiten und ich bin anders. Ich bin einzigartig und das macht mich zu dem, was ich bin. Das möchte auf keinen Fall und für niemand ändern. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich das verteidigen muss. Aber ich denke, diese Reise ist wirklich wichtig für mich.
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Lake Louise : Lindsey Vonn's first of 82 wins

Quelle: Eurosport

Jeder hat seine Träume und er sollte sie verfolgen und nicht an die Kritiker oder was auch immer denken.
Vonn: Wenn ich auf Kritiker gehört hätte, wäre ich wahrscheinlich nie eine Skirennfahrerin geworden, weil mir während meiner gesamten Karriere immer wieder gesagt wurde, dass ich das niemals werden würde. Ich habe ihnen das Gegenteil bewiesen.
Eine Frage zu Cortina: Dort stehen 2026 die Olympischen Spiele an. Ist das auch etwas in deinem Hinterkopf? Ich erinnere mich an so viele Rennen dort - die Piste liegt dir wirklich gut.
Vonn: Wenn ich es dorthin schaffen könnte, wäre das großartig. Ich kann nicht behaupten, dass ich das nicht im Hinterkopf habe. Als ich meine Karriere beendete, war das Einzige, was mich wirklich störte, dass ich nicht in Cortina starten würde. Es ist einfach ein ganz besonderer Ort für mich. Ich hatte dort mein erstes Podium, ich habe dort den Rekord gebrochen. Es ist ein bisschen wie in Lake Louise, wo ich mich einfach sehr zu Hause fühle und wenn ich die Möglichkeit habe, dort an den Olympischen Spielen teilzunehmen, werde ich das auf jeden Fall tun.
Ich erinnere mich, dass wir einmal zusammen nach Are geflogen sind und bei der WM dort deine damals letzten Rennen anstanden. Wenn man die Gefühle vergleicht, damals im Flugzeug und jetzt hier, welchen Unterschied spürst du?
Vonn: Ich habe das Gefühl, dass viel weniger Last auf meinen Schultern liegt. Ich versuche nicht, irgendwelche Rekorde zu brechen. Ich versuche nicht, irgendjemandem etwas zu beweisen. Ich fahre einfach Ski, weil ich Skifahren liebe. Das ist das Wichtigste für mich, denn dadurch fühle ich mich wieder viel freier und ich bin glücklich. Ich denke, jeder kann sehen, dass ich auf dem Berg lächle. Allein einfach in Beaver Creek zu sein, mit meiner Familie und allen im Zielbereich zusammen zu sein, das hat einfach so viel Spaß gemacht. Aber ich denke, im Laufe der Jahre, mit Verletzungen und Erwartungen, wurde es irgendwie weniger frei. Man hat mehr Zwänge und mehr Verpflichtungen. Und jetzt mache ich das ganz einfach, weil ich das Skifahren liebe. Und das ist anders. Das ist ein anderes Gefühl und eine andere Denkweise.
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"Nervös wie nie": Vonn über ihr letztes Rennen bei der WM 2019

Quelle: Eurosport



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