Dies gelang bei den Männern auch Weltmeister Marcel Hirscher. Zwei Tage nach seiner Goldfahrt im schwedischen Are genügte dem Österreicher für die kleine Kristallkugel der Einzug ins Viertelfinale. Für den 29-Jährigen war es bereits der sechste Triumph im Slalom-Weltcup. Den Sieg in Stockholm holte sich wie schon im Vorjahr der Schweizer Olympia-Zweite Ramon Zenhäusern.
Für Geiger bedeutete der zweite Rang das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere. Zuvor war sie nur 2010 am Zauberberg in Semmering als Dritte aufs Podest gefahren. Durch ihre starke Vorstellung tröstete sich Geiger auch für ihre unglücklichen Auftritte bei der WM hinweg. Mit dem Team verpasste sie als Vierte eine Medaille nur hauchdünn, im Slalom schied sie im zweiten Lauf auf Top-Acht-Kurs liegend aus.
Auf ihrem Weg ins Finale in Stockholm schaltete Geiger unter anderem Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova (Slowakei) und die Schwedin Frida Hansdotter aus. Für den zweiten Platz erhielt sie 35.000 Schweizer Franken Preisgeld. Shiffrin feierte derweil den 14. Weltcupsieg in dieser Saison und egalisierte damit den Rekord der Schweizerin Vreni Schneider aus der Saison 1988/89.
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