Abfahrten in Sun Valley abgesagt: Marco Odermatt und Federica Brignone gewinnen kleine Kristallkugeln

Die Abfahrten beim Weltcupfinale in Sun Valley sind abgesagt worden. Aufgrund starken Schneefalls in der Nacht wurden die Rennen zunächst auf 14:00 bzw. 15:00 Uhr Ortszeit verschoben. Starker Wind machte eine Austragung schließlich unmöglich. Damit gehen die kleinen Kristallkugeln für den Abfahrtsweltcup "kampflos" an Federica Brignone aus Italien und den Schweizer Marco Odermatt.

Abfahrten in Sun Valley abgesagt - Ferstl: "Sehr traurig"

Quelle: Eurosport

Odermatt (605 Punkte) hatte bei 83 Zählern Vorsprung auf seinen Landsmann Franjo von Allmen (522) ohnehin beste Karten auf den Gewinn des Disziplinweltcups.
Bei den Frauen lag Brignone (384) allerdings nur knapp vor Cornelia Hütter (368) aus Österreich und ihrer Landsfrau Sofia Goggia (350) an der Spitze.
Beiden standen ohnehin als Gewinner des Gesamtweltcups fest. Die weiteren Entscheidungen werden am Sonntag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ausgetragen.
"Sehr traurig. Die Abfahrt hätte es in sich gehabt", sagte Eurosport-Experte Josef Ferstl: "So interessant und etwas ganz Neues. Man kann sie mit keiner Abfahrt vergleichen."
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Brignone und Odermatt erhalten Abfahrtskristallkugeln

Quelle: Eurosport

Odermatt: "Etwas sehr Besonderes"

"Als Skifahrer den Abfahrtsweltcup zu gewinnen, steht ganz oben in der Liste der Träume und Erfolge", sagte Odermatt bei Eurosport. "Es ist ein bisschen traurig, dass einem das mit einem abgesagten Rennen gelingt. Aber letztendlich gewinnt man die Kugel über die ganze Saison und nicht im letzten Rennen."
Von den Emotionen her mache es schon einen kleinen Unterschied. "Es ist trotzdem ein langer Tag mit viel Warten", so der Super-G-Weltmeister. "Aber die Zeremonie mit meinen Schweizer Kumpeln und Teamkollegen zusammen auf dem Podium wird es etwas sehr Besonderes."
Für den Eidgenossen ist es der zweite Gesamtsieg im Abfahrtsweltcup. Brignone war zum ersten Mal erfolgreich.
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Odermatt im Interview

Quelle: Eurosport

Brignone: "Der Kampf war offen"

"Ich war hier, um um die Kugel mitzukämpfen", so die Italienerin bei Eurosport: "Ich bin dieses Jahr sehr gut gefahren. Ich war immer da, und der Kampf war offen. Es ist sehr schade, denn sie haben hart an der Piste gearbeitet. Aber der Wind hat stark geweht, und es wäre ein unfaires Rennen geworden. So ist unser Sport."
Sie fügte hinzu: "Ich habe sehr hart dafür gearbeitet, um in der Abfahrt besser zu werden. Und das macht mich sehr stolz. Denn meine ganze Arbeit hat sich ausgezahlt."
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Brignone im Interview

Quelle: Eurosport

Noch am Samstagmorgen hatte die FIS die Abfahrten nach starkem Schneefall in der Nacht wegen "anhaltender Arbeiten an der Strecke" um mehrere Stunden verschoben.
Später folgte "nach allen Bemühungen leider" die endgültige Absage.
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Erst Schnee, dann Wind - Rebensburg erklärt Sun-Valley-Absage

Quelle: Eurosport

"Wäre gefährlich und unfair"

"Der Wind hat den Berg hinauf geweht und hätte den Fahrern den Schnee entgegengeblasen. Das wäre gefährlich und unfair gewesen", erklärte FIS-Rennsportdirektor Peter Gerdol die Absage.
Für die Super-G-Rennen am Sonntag (ab 18:15 Uhr live bei Eurosport und discovery+) solle es allerdings deutlich besser aussehen.
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FIS-Rennsportdirektor Gerdol: "Vorhersage für Sonntag viel besser"

Quelle: Eurosport

Aus deutscher Sicht wären die zuletzt sehr erfolgreiche Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt Kandidatinnen für einen Podestplatz gewesen.
Romed Baumann und Junioren-Weltmeister Felix Rösle standen bei der Abfahrt der Männer auf der Startliste.
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(mit SID)
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Aicher blickt auf Rennen in Sun Valley voraus: "Etwas ganz Neues"

Quelle: Eurosport


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