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Ski-Weltcup: Lara Gut-Behrami nach Riesenslalom in Mont-Tremblant entsetzt: "Lächerlich, ein solches Rennen zu fahren"
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Publiziert 04/12/2023 um 09:09 GMT+1 Uhr
Lara Gut-Behrami wurde beim Riesenslalom in Mont-Tremblant Zweite und hatte so eigentlich Grund zur Freude. Der Skistar aus der Schweiz war aber verärgert, dass das Rennen trotz Schneefalls und starken Windes stattfand. Teilweise seien die Tore nicht mehr zu sehen gewesen. Solch ein Rennen zu fahren, sei "ein Witz". Die Siegerin Federica Brignone hatte unter solchen Bedingungen speziell trainiert.
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Quelle: Eurosport
Nach dem ersten Lauf im kanadischen Mont-Tremblant war Gut-Behrami mit einem Rückstand von 0,29 sek. auf die Führende Petra Vlhová Dritte.
Im zweiten Lauf kämpfte sie sich durch Schnee und Wind und erreichte am Ende mit 0,33 sek. Rückstand den 2. Platz hinter Federica Brignone (ITA) und vor Mikaela Shiffrin (USA).
Euphorisch wirkte sie nach ihrem Zieleinlauf aber nicht, auch bei der Siegerehrung machte sie einen gehemmten Eindruck.
Im Schweizer Fernsehen SRF erklärte sie den Grund für ihre kühle Reaktion. Es sei "verrückt", dass das Rennen überhaupt stattgefunden habe. "Es war ein Witz, man hat kaum die Tore gesehen. Ich frage mich, warum man bei solchen Verhältnissen ein Rennen fahren muss."
Die 32-jährige Riesenslalom-Weltcup-Führende wies auf das hohe Verletzungsrisiko unter diesen schwierigen Bedingungen hin: "Im Mittelteil wusste ich nicht einmal, wo die Tore waren. Ich war kurz davor, zu stoppen. Es ist lächerlich, ein solches Rennen zu fahren."
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Lara Gut-Behrami am 03.12.2023 beim Riesenslalom in Mont-Tremblant (CAN)
Fotocredit: Imago
Brignone: "Ich habe einen Monat lang bei diesem Wetter trainiert"
Interessanterweise schnitten einige Fahrerinnen, die im zweiten Durchgang früher an der Reihe waren, dabei besser als Gut-Behrami ab. Auch das kann man als Hinweis darauf sehen, dass die Wetterverhältnisse im Rennverlauf immer schwieriger und damit ungerechter wurden.
Umso mehr Euphorie zeigte die Italienerin Brignone, die dem Wetter mit der Bestzeit im zweiten Durchgang trotzte. Aus gutem Grund: "Ich habe einen Monat lang bei diesem Wetter trainiert, fast ohne Sicht. Das hat sich ausgezahlt."
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