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Abfahrts-Sensation: Sieg mit Startnummer 41, deutsches Duo stark
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Publiziert 13/12/2020 um 13:08 GMT+1 Uhr
Der Slowene Martin Cater hat völlig überraschend die Abfahrt in Val d'Isère gewonnen. Mit Startnummer 41 verwies Cater den Österreicher Otmar Striedinger mit 0,22 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Rang. Dritter wurde der Schweizer Urs Kryenbühl (+0,27). Die Deutschen Andreas Sander (+0,57) und Romed Baumann (+0,60) überzeugten in einem engen Rennen mit den Plätzen sieben und neun.
Martin Cater
Fotocredit: Getty Images
Andreas Sander strahlte im sonnigen Zielraum von Val d'Isere über das ganze Gesicht. "Ich bin so, so zufrieden. Das ist ein Mega-Einstand, zweimal Top 10 ist grandios", sagte der 31 Jahre alte Rennläufer des Deutschen Skiverbandes (DSV).
Nach einem beachtlichen achten Rang zum Auftakt der alpinen Speed-Saison im Super-G überzeugte Sander beim Weltcup auch in der Abfahrt mit Platz sieben - das Daumendrücken des verletzten Topstars Thomas Dreßen (Hüft-OP) hatte sich ausgezahlt. Nur 0,30 Sekunden fehlten zum Podium.
Mit Rang neun in der Abfahrt rundete Romed Baumann das starke Ergebnis für den DSV ab. "Das war ein guter Tag. Ich war mit meiner Fahrt voll zufrieden. Wir können erhobenen Hauptes aus Val d'Isere abreisen", sagte der 34 Jahre alte Routinier.
Auch Dominik Schwaiger (+1,20) holte als 21. noch Weltcuppunkte. Manuel Schmid (+1,77) wurde 33., Josef Ferstl (+1,86) kam auf Platz 38.
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"Schau' dir das an!" Abfahrts-Coup von Cater mit Nr. 41
Quelle: Eurosport
Cater nach Sieg überwältigt
Für einen Sensationssieg auf der OK-Piste sorgte der Slowene Martin Cater, der dem Österreicher Otmar Striedinger mit der hohen Startnummer 41 den sicher geglaubten Erfolg noch entriss. "Als ich den Einser gesehen habe, konnte ich es nicht glauben. Ich habe schon gespürt, dass es eine gute Fahrt war - aber dass es zum Sieg reicht, ist unglaublich", sagte der 27-Jährige nach seinem ersten Weltcup-Erfolg überwältigt.
Auch beim Super-G hatte es durch Mauro Caviezel aus der Schweiz einen Weltcup-Premierensieg gegeben. Sander war da noch mit seiner Fahrt "nicht zufrieden. Das war nicht der Angriff und das Risiko, das ich mir gewünscht habe. Ich muss mich deutlich steigern", sagte der Ennepetaler. Gesagt, getan: In der Abfahrt habe er sich "überwunden. Ich hatte viel Selbstvertrauen von der ersten Kurve an. Die Körpersprache war gut."
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"Die hängt dran an ihm!" Caviezel nimmt Torfahne mit
Quelle: Eurosport
In Gröden geht es bei den Männern am Freitag mit einem Super-G weiter, am Samstag steht die Abfahrt auf dem Programm. Die Frauen starten bereits am Montag (9:30/12:30 Uhr bei Eurosport mit Co-Kommentatorin Viktoria Rebensburg) wieder. Dann wird der am Sonntag ausgefallene Riesenslalom nachgeholt.
Das Rennen war nach starken Schneefällen kurzfristig abgesagt worden. Die Piste konnte nicht hinreichend präpariert werden. Bereits am vergangenen Wochenende waren bei den Frauen die beiden Super-G in St. Moritz gestrichen worden.
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"Den Sieg vor Augen": Sturz bringt Schweizer um alle Chancen
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