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Linus Straßer scheidet in Val d'Isère aus und bleibt erneut ohne Weltcuppunkte, Kristoffersen siegt
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Update 15/12/2024 um 16:32 GMT+1 Uhr
Linus Straßer holt erneut keine Punkte im Weltcup. Beim Slalom in Val d'Isére schied der Kitzbühel-Sieger im entscheidenden zweiten Lauf schon im oberen Streckenabschnitt aus. Die Siege in Val d'Isere gingen an Marco Odermatt und Henrik Kristoffersen. Für das beste deutsche Ergebnis in den französischen Alpen sorgte Alexander Schmid im Riesenslalom auf der Face de Bellevarde.
Straßer patzt im Finale und scheidet aus
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Linus Straßer setzte noch einen Bremsschwung in die Face de Bellevarde, dabei winkte er enttäuscht ab: Wieder nichts! Etwas mehr als zehn Sekunden hatte seine Fahrt im Finale des Slaloms von Val d'Isere nur gedauert, dann war die Aussicht auf eine Top-Platzierung schon dahin.
Ausfall, zum zweiten Mal in Serie keine Weltcup-Punkte - der Münchner ist weiter weit von der hervorragenden Form des vergangenen Winters entfernt.
"Eigentlich passt dieser Hang wunderbar für mich, aber so richtig warm werde ich mit ihm nicht", hatte Straßer schon nach dem ersten Lauf gesagt. Da lag er aber immerhin noch auf dem siebten Rang, begleitet von der Hoffnung: "Da ist noch einiges drin."
Tatsächlich steckte Straßer im Finale vom Start weg in Schwierigkeiten und war schnell draußen. In den bisherigen drei Slaloms punktete er damit nur als Siebter in Levi, in Gurgl hatte er das Finale verpasst.
Knoten bei Odermatt platzt
Auf der anspruchsvollen Piste in Hochsavoyen feierten andere, die sich bislang schwerer als sonst getan hatten. Am Samstag zunächst Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt aus der Schweiz, der nach drei Ausfällen nacheinander in seiner Paradedisziplin zu seinem ersten Saisonsieg im Riesenslalom fuhr. Im Slalom stand Henrik Kristoffersen aus Norwegen zum ersten Mal in diesem Winter auf Rang eins - zum insgesamt 30. Mal in seiner Karriere.
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Highlights: Odermatt verliert über zwei Sekunden und gewinnt
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Das beste deutsche Resultat des Wochenendes gelang Alexander Schmid, der im Riesenslalom mental und körperlich angeschlagen Rang 15 belegte. Die Reise zurück aus Beaver Creek in den USA, wo er Zwölfter geworden war, habe ihn "geschlaucht", bekannte der Allgäuer: "Ich war körperlich am Limit."
Zudem, berichtete Schmid mit traurigem Blick, habe er "in dieser Woche eine gute Freundin verloren, die immer eine wertvolle Stütze für mich war".
Gratz und Stockinger mit bestem Ergebnis
Für Schmids Mitstreiter im Finale des Riesenslaloms lief es nicht wie gewünscht - aber dennoch so gut wie nie und mit Aussicht auf mehr. Fabian Gratz wurde 19., damit egalisierte er sein bestes Resultat im Weltcup, erzielt eine Woche zuvor in Beaver Creek.
Jonas Stockinger schob sich vom 29. Platz nach dem ersten Lauf auf Rang 20 im Endklassement und damit zu seinem besten Weltcup-Resultat - was ihm nicht genug war. "Ich hätte mir mehr erhofft", sagte Stockinger, "aber mein Plan, in jedem Rennen zu punkten, geht bislang auf."
Ein Satz, den auch Straßer gerne sagen würde.
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(SID)
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Entscheidung im Slalom: Kristoffersen bleibt cool - Amiez scheidet aus
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