Abfahrt in Val di Fassa: Weidle starke Vierte, Gut-Behrami siegt und übernimmt Gesamtführung

Die WM-Zweite Kira Weidle hat auch beim Weltcup in Val di Fassa ihre starke Form in der Abfahrt unter Beweis gestellt. Als Vierte blieb die Starnbergerin nur 0,07 Sekunden hinter der drittplatzierten Schweizerin Corinne Suter. Im Weltcup war sie bisher nur als jeweils Dritte in Lake Louise 2018 und Garmisch-Partenkirchen 2019 stärker. Den Sieg sicherte sich Lara Gut-Behrami aus der Schweiz.

Kira Weidle

Fotocredit: Getty Images

Kira Weidle boxte ein wenig verärgert mit der rechten Faust durch die Luft, dann schüttelte sie kurz den Kopf. Nein, mit ihrem ersten Rennen nach der sensationellen Fahrt zu WM-Silber knapp zwei Wochen zuvor war sie nicht zufrieden. "Okay, aber ausbaufähig", sagte die 25-Jährige vom Ski-Club Starnberg über ihren Lauf, der bei der ersten von zwei Weltcup-Abfahrten im Val di Fassa/Italien aber immerhin gut genug war für einen hervorragenden vierten Platz.
Nur um 0,07 Sekunden verfehlte Weidle beim 31. Weltcupsieg von Doppelweltmeisterin Lara Gut-Behrami aus der Schweiz das Podest. Es wäre das dritte Mal im Weltcup gewesen, dass sie als Dritte dort oben gestanden hätte - und das ist mittlerweile auch ihr Anspruch. "Da ist auf jeden Fall noch was drin für morgen", sagte die gebürtige Stuttgarterin mit Blick auf die zweite Abfahrt am Samstag (11:00 Uhr live bei Eurosport, Joyn PLUS+, im Eurosport Player und im Liveticker bei Eurosport.de).
Der vierte Rang war immerhin das drittbeste Ergebnis im Weltcup für Weidle, doch damit will sie sich nicht mehr zufriedengeben. Zumal sie bei frühlingshaften Temperaturen eine bessere Platzierung hinter Gut-Behrami, Ramona Siebenhofer aus Österreich (+0,02 Sekunden) und Abfahrtsweltmeisterin Corinna Suter (Schweiz/+0,26) durch ein paar leicht zu korrigierende Fehler vergab.
Die vielen Schläge auf der Piste, "das Unruhige", will Weidle (+0,31) am Samstag besser meistern. Katrin Hirtl-Stanggassinger (+3,70) als zweite Deutsche belegte Rang 41.
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Nächste Spitzenplatzierung: Weidle überzeugt in Val di Fassa

Quelle: Eurosport

Auch Siegerin Gut-Behrami wusste von den Tücken der Piste zu berichten. "Es ist ein spezieller Hang. Man muss das richtige Verhältnis von Attacke und Ski gehenlassen finden", sagte sie und betonte: "Bis morgen habe ich noch etwas Arbeit, der Vorsprung ist klein."
Schon am Freitag aber übernahm Gut-Behrami nach ihren Fahrten zu WM-Gold im Super-G und im Riesenslalom die Führung im Gesamtweltcup: Sie liegt nun 29 Punkte vor der Slowakin Petra Vlhova und kann den Vorsprung bei der zweiten Abfahrt und im Super-G am Sonntag (11:00 Uhr) ausbauen.
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Blitzsaubere Vorstellung: Siebenhofer um Haaresbreite am Sieg vorbei

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"Wow": Gut-Behrami holt zum nächsten Schlag aus

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