Emma Aicher kassiert Rückschlag bei Weltcup im Val di Fassa - Laura Pirovano siegt und führt in Abfahrtswertung
Update 07/03/2026 um 14:41 GMT+1 Uhr
Emma Aicher hat ein weiteres Podium beim Weltcup im Val di Fassa deutlich verpasst. Bei der Abfahrt am Samstag landete die 22-jährige Deutsche nach einem Fahrfehler im Mittelteil auf Position zwölf und erlitt damit einen Rückschlag im Kampf um die kleine Kristallkugel. Den Sieg holte wie am Vortag die Italienerin Laura Pirovano mit 0,01 Sekunden Vorsprung vor der Österreicherin Cornelia Hütter.
Highlights: Pirovano gewinnt nächsten Hundertstel-Krimi - Aicher patzt
Quelle: Eurosport
Corinne Suter aus der Schweiz komplettierte das Podest und verpasste den Sieg ihrerseits nur um die Winzigkeit von fünf Hundertstelsekunden.
Aicher konnte ihre Leistung vom Freitag, als sie um eine Hundertstel hinter Pirovano den Sieg in der Ersatz-Abfahrt für Crans-Montana verfehlt hatte, nicht auf die Piste bringen (+1,06 s).
In der Abfahrtswertung überholte die DSV-Athletin (408 Punkte) zwar die bislang führende Lindsey Vonn (400).
Nach dem erneuten Sieg von Pirovano geht allerdings die Italienerin (436) beim Weltcupfinale in Kvitfjell (19. bis 25. März live bei Eurosport und HBO Max) als Favoritin ins Rennen um die kleine Kristallkugel. Die Abfahrt in Norwegen steht am 21. März an.
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Rückschlag im Kampf um Kristallkugel: Aicher patzt in Abfahrt
Quelle: Eurosport
"Es ist verrückt. Mir fehlen die Worte. Es ist einfach unglaublich. Ich leben in einem Traum, so fühlt es sich an", blickte Pirovano bei Eurosport ungläubig auf die vergangenen beiden Tage.
Aicher gibt zu: "Ein solcher Fehler darf nicht passieren"
Aicher war hingegen nach dem enttäuschenden Ergebnis nicht zufrieden. "Oben hat es sich gut angefühlt. Der steile Abschnitt war dann nicht ideal. Ein solcher Fehler darf nicht passieren, wenn man zum vierten Mal hinunterfährt", meinte sie am Eurosport-Mikrofon. Sie sei "ein bisschen frustriert".
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Aicher exklusiv zur Enttäuschung in der Abfahrt von Val di Fassa
Quelle: Eurosport
DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier sagte im "ZDF", man könne "die Kugel nicht erzwingen", betonte aber: Dass Aicher nicht mehr Gejagte sondern Jägerin sei, "das hat viele, viele Vorteile, weil das setzt natürlich auch die andere unter Druck, und das ist ja auch keine Seriensiegerin".
Weidle-Winkelmann fährt in Top 5
Kira Weidle-Winkelmann konnte dagegen im Fassatal überzeugen. Als Fünfte wurde die 30-Jährige beste Deutsche (+0,68), das Podest war jedoch außer Reichweite.
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Beste Deutsche im Fassatal: Weidle-Winkelmann überzeugt in Abfahrt
Quelle: Eurosport
Es sei "ein gutes Rennen" gewesen, betonte Weidle-Winkelmann bei Eurosport - auch wenn es sich vor allem im mittleren Teil "nicht großartig angefühlt" habe.
- Ski alpin: Alle Weltcupstände auf einen Blick
"In diesem Jahr ist es wirklich schwer, von oben bis unten sauber zu fahren. Es gibt viele kleine Buckel. Es ist schwierig, die perfekte Linie zu finden. Ich habe mein Bestes gegeben, aber es war nicht genug für das Podest."
Aicher liegt im Gesamtweltcup weiter klar zurück
Fabiana Dorigo als dritte deutsche Starterin verpasste als 32. knapp die Top 30 und blieb somit ohne Weltcuppunkte (+2,26).
Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson (am Ende Rang vier) hatte mit der Startnummer sechs lange die Bestzeit gehalten, ehe Hütter deren Zeit pulverisierte. Pirovano zauberte dann jedoch mit der Nummer 15 eine fehlerfreie Abfahrt in den Schnee und machte ihr Traumwochenende in der Heimat mit einem weiteren Sieg perfekt.
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Weidle-Winkelmann exklusiv: "Von oben bis unten angegriffen"
Quelle: Eurosport
Aicher verpasste damit erstmals seit neun Rennen in der Königsdisziplin eine Top-Ten-Platzierung. Sie konnte auch den Rückstand im Gesamtweltcup auf Mikaela Shiffrin (USA) nur um 22 Punkte auf 117 Zähler verringern. Am Sonntag (10:45 Uhr im Liveticker) findet im Val di Fassa der vorletzte Super-G der Saison statt.
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(mit SID)
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"Das gibts doch nicht": Ortlieb stürzt in der Abfahrt
Quelle: Eurosport
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