"Ich will Swiss-Ski helfen, eine für alle tragfähige Lösung für die Zukunft der Lauberhornrennen zu finden, und will damit auch generell den Schneesport unterstützen", wird der Geldgeber in den Schweizer Medien zitiert: "Unsere Vorfahren haben diese Rennen lanciert, sie sind wichtig für den Tourismus in der Region und das Bild der Schweiz im Ausland. Das sollten wir nicht einfach in den Wind schlagen."

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Der Verbandschef des Swiss-Ski, Urs Lehmann, nahm Mosers großzügige Spende natürlich dankend entgegen: "Die Spende von Jörg kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und ist ein starkes Zeichen für den Wert des Lauberhorns, aber auch für Swiss-Ski und den Schneesport in der Schweiz."

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Lehmanns Vorsatz lautet, "dass wir es schaffen, zusätzliche Mittel in den Schneesport zu bringen und dadurch nicht Geld von der linken in die rechte Hosentasche verschieben müssen".

Zwischen Wengen und Skiverband war zuletzt ein jahrelanger Streit um die Verteilung der TV-Gelder eskaliert. Die Rennorganisatoren vor Ort sehen sich durch den Verband benachteiligt und haben daher den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angerufen. Swiss Ski räumte in einer Stellungnahme "Meinungsverschiedenheiten" ein und betonte zugleich, die finanziellen Forderungen aus Wengen nicht erfüllen zu können. "Wir wollen auch künftig spektakuläre Lauberhorn-Rennen vor einer einmaligen Bergkulisse, aber nicht um jeden Preis", erklärte Verbands-Präsident Urs Lehmann.

Wengen sollte im Zuge dessen aus dem Langzeit-Kalender gestrichen werden. Wie der Verband nun mitteilte, wurde der Antrag auf Streichung der alpinen Klassiker für den Rennkalender ab dem Winter 2021/22 beim zuständigen Komitee des Weltverbandes FIS zurückgezogen.

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