"Clever gefahren": Dreßen glänzt am Lauberhorn

Der 26-jährige Dreßen raste mit Startnummer fünf als Dritter beim Schweizer Klassiker als erst zweiter Deutscher nach Markus Wasmeier aufs "Stockerl". Doppel-Olympiasieger Wasmeier hatte in Wengen 1987 gewonnen und 1989 sowie 1992 zweite Plätze geholt.
"Ich bin extrem happy", sagte Dreßen nach seiner dritten Podestfahrt in diesem Winter im ZDF.
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Jubel gab es auch bei Manuel Schmid. Der Deutsche, der nach einer Handverletzung auf einige Rennen im Dezember verzichten musste, gab ein starkes Comeback mit Rang 13 bei Startnummer 38 - damit war er mit Abstand zweitbester Deutscher in Wengen.

"Er hat alles im Griff": Feuz mit fantastischer Fahrt zum Sieg in Wengen

Auf den umjubelten Lokalmatador Beat Feuz, der mit seinem dritten Wengen-Sieg den Weltcup-Rekord der österreichischen Ski-Legende Franz Klammer einstellte, fehlten ihm 0,31 Sekunden. Super-G-Weltmeister Dominik Paris (Italien/+0,29) wurde Zweiter.
Auf der nach nächtlichem Schneefall um über einen Kilometer verkürzten Strecke sicherte Dreßen sein Top-Ergebnis mit einer cleveren Fahrt durch das schwierige Ziel-S. "Da habe ich meinen fetten Arsch nach vorne bewegt", sagte er scherzhaft.
Nicht optimal lief es für Dreßen im oberen Abschnitt bei Minsch-Kante und der folgenden Canadian Corner. "Ich hätte die Eier haben müssen, auch die Canadian Corner auf Zug zu fahren, aber das habe ich mir in dem Moment nicht zugetraut", sagte Dreßen.
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