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Wengen: Braathen von Platz 29 zum Sieg - Schmid schreibt Slalom-Geschichte
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Publiziert 16/01/2022 um 14:27 GMT+1 Uhr
Der Slalom der Männer in Wengen ist mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen. Mit dem Norweger Lucas Braathen fuhr der 29. nach dem ersten Lauf noch zum Sieg. Auch Alexander Schmid gelang Ungewöhnliches. Als erster Slalomfahrer überhaupt qualifizierte er sich mit der letzten Startnummer für den zweiten Durchgang und fuhr noch auf Platz 14 nach vorne.
Lucas Braathen
Fotocredit: Getty Images
Alexander Schmid ist mit dem besten Weltcup-Slalom seines Lebens beim Klassiker in Wengen völlig überraschend in die erweiterte Weltspitze gestürmt und für Linus Straßer in die Bresche gesprungen. Während Straßer im Finale einfädelte, fuhr Schmid von Platz 28 auf 14 vor - und das mit der letzten Startnummer im Feld.
"Das hätte ich nicht gedacht", sagte der Allgäuer, der nie zuvor im Slalom Weltcup-Punkte geholt hatte, "ich bin sehr, sehr glücklich." Dass er sich beim ebenso sensationellen Sieg des jungen Norwegers Lucas Braathen mit Nummer 67 als 28. überhaupt für den zweiten Lauf habe qualifizieren können, sei schon "Wahnsinn" gewesen. "Es ist einfach cool, dass ich mal meinen Stiefel durchgebracht habe", sagte er.
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Mit Startnummer 67 in die Punkte: Schmid schreibt Slalom-Geschichte
Quelle: Eurosport
Straßer, zuletzt nach holprigem Saisonstart in Adelboden noch starker Dritter, wollte sein Scheitern nicht überbewerten.
"Der Lauf ist nicht so schwierig, da muss man All-In gehen und entsprechend riskieren", sagte er nach dem Motto: kann passieren. Er sei "in guter Form", betonte der Münchner, "ich habe gemerkt, dass ich richtig gut Gas geben kann." Das will er auf seinem Hausberg in einer Woche in Kitzbühel in ein gutes Ergebnis ummünzen.
Historischer Coup von Braathen
Braathen gelang Historisches: Der 21-Jährige fuhr von Platz 29 nach dem ersten Lauf zu seinem zweiten Sieg - auch das gab es noch nie in einem Spezialslalom. Der Österreicher Mario Matt fuhr in der Kombination am Lauberhorn 2007 aber sogar von Platz 30 nach der Abfahrt mit Bestzeit im Slalom zum Sieg.
Er profitierte vom Pech seines Landsmanns Henrik Kristoffersen, der in Führung liegend kurz vor dem Ziel ausschied. Schmid lag 1,44 Sekunden zurück.
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(mit SID)
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