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Ski-Weltcup in Wengen: Linus Straßer verpasst Podium im Slalom als Vierter - Sieg für Henrik Kristoffersen
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Publiziert 15/01/2023 um 14:12 GMT+1 Uhr
Linus Straßer hat das Podium beim Slalom-Klassiker in Wengen verpasst. In einem packenden Showdown wurde er beim Weltcup-Klassiker Vierter. Der Sieg ging an den Norweger Henrik Kristoffersen, der den Schweizer Loic Meillard noch abfing und auf Rang zwei (+0,20 Sekunden) verwies. Platz drei sicherte sich mit Lucas Brathen (+0,49) ein weiterer Norweger. Straßer fehlte exakt eine Sekunde zum Podest.
Kristoffersen trumpft in Wengen auf: Norweger nicht zu schlagen
Quelle: Eurosport
Kristoffersen feierte bei widrigsten Bedingungen seinen 30. Weltcup-Sieg, den dritten am Männlichen im Berner Oberland
"Nennen wir es clever", sagte Straßer über seine dosierte Fahrt im Finale. Währenddessen habe er gedacht: "Verdammt, das kann man wirklich schneller fahren." Er habe sich "wirklich nicht gut gefühlt. Deshalb die Freude im Ziel."
Dort zeigte er nach Zwischenführung die rechte Faust und schrie ein langes "Yeees" ins Schneetreiben. Platz vier beim Slalom-Klassiker in Wengen "nehme ich gerne, mit Kusshand", sagte er nach einem "wieder mal sehr schweren Rennen" mit wechselhaften Bedingungen.
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Bestes Wengen-Ergebnis: Straßer unterstreicht Top-Form
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Kurssetzung und Wetter fordern Slalom-Stars
Die Athleten litten unter den extremen Bedingungen. Im ersten Lauf waren nicht nur die Pistenverhältnisse, sondern auch die Kurssetzung grenzwertig. TV-Experte Felix Neureuther sprach von "Gewürge" und schimpfte: "Das ist nicht gut für den Sport." Straßer, der seine günstige Startnummer 2 gut genutzt hatte, meinte: "Es ist schade, es sollte für jeden halbwegs fair sein."
Zum zweiten Durchgang fielen die Temperaturen stark ab, es begann zu schneien. "Es ist nicht ganz einfach", sagte Straßer über die Sicht, "aber wir sind es gewohnt."
Von den weiteren deutschen Startern hatte sich nur Sebastian Holzmann als 25. für den Finaldurchgang qualifiziert, er belegte Platz 18 in Wengen.
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Knapp am Heimsieg vorbeigeschrammt: Meillard lässt sich feiern
Quelle: Eurosport
(SID)
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