Weltcup in Wengen: Linus Straßer beim Klassiker am Lauberhorn weit zurück - Atle Lie McGrath wiederholt Triumph

DSV-Hoffnung Linus Straßer hat den erhofften Podestplatz beim Slalom in Wengen deutlich verpasst. Trotz einer Steigerung im zweiten Durchgang fuhr der 33-Jährige beim Klassiker in der Schweiz nur auf den elften Rang. Am Ende hatte der Münchner 2,65 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Atle Lie McGrath aus Norwegen, der bereits im vergangenen Jahr an selber Stelle triumphiert hatte.

"Klasse": Straßer mit gutem zweiten Durchgang

Quelle: Eurosport

Hinter McGrath fuhr sein Kindheitsfreund, der inzwischen für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen, auf den zweiten Platz (+0,47 Sekunden).
In Henrik Kristoffersen komplettierte ein weiterer Norweger das Podium (+0,81 Sekunden). "Ich habe seit Adelboden nur krank im Bett gelegen", sagte ein ausgepumpter Kristoffersen nach dem Rennen am Eurosport-Mikrofon. Umso "zufriedener" mache ihn der Podestplatz beim Klassiker.
Der Schweizer Loic Meillard, der nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zwei gelegen hatte, fiel hingegen noch aus den Podesträngen und wurde Vierter (+1,30 Sekunden).
Dessen Landsmann Matthias Iten gelang hingegen der größte Sprung des Tages: Als 23. des ersten Durchgangs fuhr der 26-Jährige noch auf Rang sechs vor und feierte seine beste Weltcup-Platzierung.

Straßer sucht weiterhin das "Zutrauen"

Straßer, der seit dieser Saison mit neuem Material fährt und damit weiter Abstimmungsprobleme hat, zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung im Finale, gab sich aber ansonsten zurückhaltend.
Er befinde sich nach wie vor in einem "Prozess, den ich annehme", es sei "noch vieles drin", sagte der Münchner im "ZDF". Wenn das "Zutrauen" bald zurückkomme, könne es schnell aufwärts gehen. Es könne aber auch sein, dass er erst im "nächsten Jahr" wieder "richtig marschiere".
Ganz anders die Gefühlslage bei McGrath, der eine Woche nach seinem zweiten Rang in Adelboden bereits seinen zweiten Saisonsieg er am "Männlichen" feierte: "Das ist ein legendäres Rennen und hier zweimal hintereinander zu gewinnen, ist überragend", sagte er im Interview mit Eurosport.
(mit SID)
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Quelle: Eurosport


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