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Matterhorn - Lara Gut-Behrami warnt vor Wind-Lotterie in Zermatt-Cervinia: "… dann fühlt man sich verarscht"
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Publiziert 17/11/2023 um 19:21 GMT+1 Uhr
Am 18. November findet in Zermatt-Cervinia der siebte Anlauf statt, ein Abfahrtsrennen über die Bühne zu bringen. Lara Gut-Behrami zeigte sich beim Weltcup-Auftakt in Sölden bereits in Top-Form und zählt auch beim ersten Speed-Rennen der Saison zu den Anwärterinnen auf den Sieg. Die zweimalige Weltmeisterin warnt vor den Verhältnissen am Matterhorn und will eine Wetter-Lotterie vermeiden.
Lara Gut-Behrami
Fotocredit: Getty Images
"Es hat in den letzten Wochen geschneit, geregnet und gewindet", ging Gut-Behrami in einer Medienrunde im Ramen des Weltcups in Zermatt-Cervinia auf die Bedingungen ein. "Es ist normal, dass die Piste nicht super ist."
Die Diskussionen rund um die bisherigen Absage-Debakel am Matterhorn seien laut der 32-Jährigen nicht überraschend. "Jeder weiß: Im November ist das Wetter wechselhaft - je höher man geht, desto mehr. Es ändert sich alles mega schnell." Gerade auf einer Höhe von weit über 3000 Metern lassen sich die Veranstalter demnach bei Wind und Schnee auf ein unberechenbares Spiel ein.
Plötzliche Wetterumschwünge waren in den vergangenen Jahren immer wieder ein Thema. Sofia Goggia beschwerte sich im März in Kvitfjell über "kriminelle Bedingungen", die ständig wechselnden Verhältnisse hatten zu "drei Rennen in einem" geführt. Ein Szenario, welches Gut-Behrami in Zermatt unbedingt vermeiden will.
"Ich hoffe einfach, dass die Rennen nicht um jeden Preis durchgepaukt werden. Wenn man das Gefühlt hat, dass man unbedingt fahren muss, fühlt man sich verarscht", unterstrich sie.
Abfahrt am Matterhorn: Wetterbericht lässt hoffen
Der Wetterbericht für das anstehende Rennwochenende am Matterhorn (18. und 19. November ab 12:30 Uhr live bei discovery+) lassen die Speed-Elite um Gut-Behrami auf eine Durchführung der Abfahrten hoffen. Der Wind könnte aber nach wie vor zum Spielverderber werden.
Gut-Behrami macht sich jedoch keine Sorgen. "Bis jetzt hat der Veranstalter immer richtig entschieden", brachte sie ihr Vertrauen gegenüber den Entscheidungsträgern zum Ausdruck.
Am vergangenen Wochenende waren die Versuche fünf und sechs gescheitert, ein Weltcuprennen am Matterhorn durchzuführen.
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Quelle: Eurosport
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