Olympia 2026: Muriel Mohr hat nach Meniskus-Operation Big Air im Blick - DSV-Arzt spricht über Heilungsverlauf

Die deutsche Freestyle-Skifahrerin Muriel Mohr wurde erst vor wenigen Tagen nach einer Meniskusverletzung am Knie operiert. An ihrem Plan, beim olympischen Big-Air-Wettbewerb ab 14. Februar teilzunehmen, hat sich seither nichts verändert. DSV-Arzt Dr. Manuel Köhne, der die 19-Jährige in München operiert hat, klärte im Eurosport-Interview über den Heilungsverlauf auf und zeigte sich zuversichtlich.

DSV-Arzt Köhne exklusiv über Mohr: So verläuft die Heilung im Knie

Quelle: Eurosport

"Es ist sehr davon abhängig, wie die nächsten Tage laufen", meinte der Mediziner: "Die Hoffnung ist da und wir sind aktuell weiterhin sehr optimistisch, dass wir es versuchen können."
Bereits die ersten Stunden nach der OP seien "extrem positiv" verlaufen. "Wir haben unmittelbar mit ihrer persönlichen Physiotherapeutin die ersten Maßnahmen und Bewegungen mit dem Knie angefangen. Wir wollen, dass das Knie den Unfall so schnell wie möglich wegsteckt."
Mohr war am 4. Februar noch in Livigno im Training im Einsatz. Danach nahm ihr Coach Kontakt mit dem DSV-Arzt auf, weil sie Probleme mit dem Knie hatte. Bei einer MRT-Untersuchung wurde ein eingeklemmter Meniskuslappen diagnostiziert und man entschied gemeinsam, so Köhne, kurzerhand zu Operation am Folgetag.
Deshalb verpasst die junge Athletin bereits den Slopestyle-Wettbewerb am Montag. An ihren großen Zielen für das Big-Air-Event am 16. Februar (19:30 Uhr live auf Eurosport und HBO Max) hält sie aber weiter fest. Die Qualifikation dafür wartet bereits am Samstag, dem 14. Februar, also nur neun Tage nach der OP.
Für Mohr sei es von Vorteil, dass bei einem derartigen arthroskopischen Eingriff, der laut Köhne nur acht Minuten dauerte, "nichts zusammenheilen" muss. Dennoch werde man "vernünftig bleiben und mit Augenmaß handeln. Wir werden nichts riskieren und für diese sehr junge Athletin nichts aufs Spiel setzen."
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Entscheidung bei Muriel Mohr noch nicht getroffen

Der Mannschaftsarzt des deutschen Ski-Verbandes meinte weiter: "Ganz entscheidend ist wie bei Lindsey Vonn der Willen und Wunsch der Athletin. Wir sprechen mit mündigen Menschen, die große Träume und auch viel Erfahrung haben."
Sollte die Athletin jedoch nicht bereit sein, kommuniziere man dies offen. "Wir haben ein enges Vertrauensverhältnis. Es ist am Ende eine gemeinsame Entscheidung, vom Sportvorstand über den Sportdirektor zur Physiotherapie und mir als Arzt, ob es Sinn macht, an den Start zu gehen."
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Quelle: Eurosport


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