Falls sie doch einmal Freunde treffe, müsse sie für ein paar "Sicherungstage" zu ihrer Familie, um zu beobachten, ob sie Symptome entwickelt. "Dieses Risiko kann ich nicht eingehen", sagte Klaebo. Es tue ihm weh, Pernille in diese Lage zu bringen: "Aber ich glaube, dass ich das so machen muss."

Denn, so betonte er: "Das Letzte, was ich will, ist COVID-19 zu bekommen. Man weiß nicht, wie die Langzeiteffekte aussehen könnten." Schließlich wolle er seinen Sport "noch mehrere Jahre" ausüben.

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Deshalb hat Klaebo aktuell keinen physischer Kontakt zu Freunden und keine Behandlungen durch Physiotherapeuten. Er hält sich nur noch zu Hause oder in der Loipe auf. Auch seine Familie mit Opa und Trainer Kaare Hösflot, Mutter Elisabeth, Vater Haakon und Bruder Ola halten sich an die Beschränkungen. Einzig für Schwester Ane wird eine Ausnahme gemacht, sie geht zur Schule.

Die kommende Weltcup-Saison mit dem Start im finnischen Ruka Ende November werde "anstrengend", sagte Klaebo: "Für mich, für den Verband, für die Familien zu Hause. Denn wir werden in einer ewigen Quarantäne leben."

(SID)

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