Langläufer Northug positionierte sich zuletzt gegenüber "Verdens Gang" unmissverständlich. Auch wenn ein Fehlen russischer Topstars um Alexander Bolshunov aus sportlicher Sicht ein enormer Verlust sei, müssten die Sanktionen ihm zufolge beibehalten werden.
"Zumindest möchte ich keine russische Flagge oder russische Nationaltracht sehen", erklärte der 26-Jährige und forderte, dass der Krieg "einige Konsequenzen" für Russland haben müsse.
Daraufhin fing sich Northug heftige Kritik des Cheftrainers der russischen Langlauf-Nationalmannschaft ein. "Die russischen Sportler fahren zur Weltmeisterschaft und nicht zu ihm persönlich. Seine Meinung ist die letzte! Wir haben nicht vor, zu Even zu gehen. Wir gehen zu internationalen Wettbewerben", sagte Yuri Borodavko dem "Sport-Express" und ergänzte: "Er soll sich auf die Zunge beißen."
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Auch zwischen den beiden Langlauf-Superstars Klaebo und Bolshunov brodelte es zuletzt ordentlich. Wie Northug positionierte sich auch der Superstar der Szene eindeutig pro Sanktionierung der russischen Athleten und Athletinnen.

Bolshunov kontert Klaebo

Via "Ria Sport" bezog Bolshunov daraufhin Stellung: "Ich versuche nicht darüber nachzudenken, aber natürlich möchte ich international antreten, um zu beweisen, wer wirklich der Stärkste im Weltcup ist. Es ist nicht sehr angenehm zu hören, wenn Johannes Klaebo sagt, er wolle die Russen nicht bei der WM sehen. Ich hasse es, das zu hören."
Der FIS hatte die Suspendierung Ende Februar angeordnet.
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