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Langlauf-Stars Ilar und Dahlqvist nach "Stallorder" in Lahti bedroht - Hetze im Netz "traurig und bedenklich"
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Publiziert 29/03/2023 um 15:51 GMT+2 Uhr
Die schwedischen Langlauf-Stars Moa Ilar und Maja Dahlqvist sind nach ihrer umstrittenen "Stallorder" beim Weltcupfinale in Lahti Opfer übler Bedrohungen geworden. Schwedens Nationalcoach Anders Byström verurteilte die Online-Angriffe in der "Aftonbladet": "Es ist wirklich traurig und bedenklich, dass so etwas passiert." Sowohl das Team als auch die Sportlerinnen persönlich seien beleidigt worden.
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Quelle: Eurosport
"Ich möchte nicht näher darauf eingehen. Ich habe auch nicht alles gesehen", erklärte Byström: "Es handelt sich wahrscheinlich um Menschen, die ihre Meinung auf eine sehr starke Weise zum Ausdruck bringen wollen. Es gibt immer Trolle und Leute, die negative Kommentare schreiben, aber dieses Mal haben wir das Gefühl, dass es besonders weit gegangen ist."
Daher werde man sich nun im Verband zusammensetzen "und sehen, was wir tun können, um die Athleten zu unterstützen, denn das ist etwas, das wir sehr ernst nehmen", so der Nationaltrainer weiter.
Die beiden Langläuferinnen waren in den Fokus gerückt, nachdem Ilar im Viertelfinale des Sprints ihre Landsfrau quasi auf der Ziellinie noch vorbeigelassen hatte.
Damit kam Dahlqvist eine Runde weiter und sicherte sich am Ende den vierten Rang.
Stallorder bringt Dahlqvist Gesamtsieg
Die 28-Jährige zog somit auch im Sprint-Weltcup an der bis dahin führenden Nadine Fähndrich vorbei. Die Schweizerin war mit einem knappen Vorsprung ins letzte Rennen gestartet, wurde aber nur Neunte und verlor damit auch wegen der Stallorder der beiden Schwedinnen die Kristallkugel. Ilar wurde daraufhin wegen unsportlichen Verhaltens disqualifiziert. Dahlqvist kam ungestraft davon.
Byström meinte weiter zu den Auswirkungen der Anfeindungen: "Natürlich kostet es sie Energie. Aber sie sind wahrscheinlich gut darin, solche Dinge auszublenden und nicht alles zu lesen. Aber es kommt natürlich immer raus, wenn solche Kommentare erscheinen." Man überlege nun, ob man die Polizei einschalte: "Das ist etwas, das wir besprechen und prüfen werden, wie wir es tun sollten, ob als Verband oder als Privatpersonen."
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