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Olympia: Frida Karlsson setzt ihre Gold-Festspiele fort - Debakel für die deutsche Mannschaft um Pia Fink
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Publiziert 12/02/2026 um 15:07 GMT+1 Uhr
Die DSV-Langläuferinnen haben bei der zweiten Gold-Show der Schwedin Frida Karlsson eine herbe Enttäuschung erlebt. Pia Fink sorgte im Freistil-Rennen über zehn Kilometer als 19. für das beste Ergebnis, es war das schlechteste Olympia-Abschneiden über diese Distanz seit 1956. "Heute haben wir einen auf die Mütze bekommen, das kann man nicht anders sagen", so Bundestrainer Peter Schlickenrieder.
Highlights: Karlsson und Andersson holen schwedischen Doppelsieg
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Nicht zu schlagen war im Kampf gegen die Uhr die überragende Karlsson, damit ging bei den Frauen auch die dritte Goldmedaille der Winterspiele nach Schweden.
Die 26-Jährige benötigte bei ungewohnt warmem Wetter in Lago di Tesero 22:49,2 Minuten und lag damit wie im Skiathlon fünf Tage zuvor klar vor ihrer Teamkollegin Ebba Andersson (+46,8 Sekunden). Bronze ging an die mit einer Rippenprellung gestartete US-Amerikanerin Jessie Diggins (+49,7).
Hinter Fink (+1:55,0 Minuten), im Skiathlon noch Zwölfte, landeten aus deutscher Sicht Junioren-Weltmeisterin Helen Hoffmann (28./+2:18,2) und Sofie Krehl (42./+3:01,9).
"Ich bin ratlos", sagte Krehl. Schlechter war das DSV-Team über zehn Kilometer zuletzt 1956 in Cortina d'Ampezzo, als Sonnhilde Hausschild und Else Ammann den geteilten 20. Platz belegt hatten.
Hoffmann: "Weiß ich nicht, ob es nur an mir liegt"
Das Material habe "eher nicht" gepasst, sagte Hoffmann: "Bei so einem Abstand weiß ich nicht, ob es nur an mir liegt."
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Karlsson deklassiert die Konkurrenz - Diggins sichert sich Bronze
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Auf dem 68. Platz folgte die kurzfristig angereiste und daher "stolze" Olympia-Debütantin Theresa Fürstenberg (+4:05,9). Mehrere Läuferinnen waren bei Temperaturen von sieben Grad mit kurzen Ärmeln und Hosen an den Start gegangen.
Bundestrainer: "Frida ist on fire"
Eine Klasse für sich war Karlsson. "Frida ist on fire. Sie ist eine außergewöhnliche Läuferin", sagte der deutsche Frauen-Trainer Per Nilsson, der gleichzeitig Karlssons Heimtrainer ist. Auch Schlickenrieder zog den Hut: "Frida hat sich akribisch auf diese Spiele vorbereitet, viele Rennen ausgelassen und viel Höhentraining absolviert, sie ist in bestechender Form."
Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler, vor vier Jahren im von ihr favorisierten klassischen Stil Fünfte über zehn Kilometer, hatte mit Blick auf die Staffel am Samstag auf das Rennen verzichtet.
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(SID)
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Goldmedaille schon weg: "Karlsson zersägt den Rest der Konkurrenz"
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