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Olympiasieger Jewgeni Dementiew fordert wegen Athletensperre "eigenen russischen Weltcup"
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Publiziert 27/06/2022 um 10:15 GMT+2 Uhr
Weil der Langlauf-Sport in Russland eine große Popularität genießt, die eigenen Athleten aber wegen der Athletensperre nicht am Weltcup teilnehmen können, lockt Olympiasieger Jewgeni Dementiew mit einem millionenschweren Vorschlag. Der 39-Jährige will einen "eigenen russischen Weltcup" organisieren. Hier sollen neben einheimischen Athleten auch ausländische Top-Shots an den Start gehen dürfen.
Sorgten für spannende Duelle: Johannes Hoesflot Klaebo und Alexander Bolschunow
Fotocredit: Getty Images
Aufgrund des laufenden Angriffskrieges gegen die Ukraine sind die russischen Langläufer von jeglichen Weltcup-Veranstaltungen ausgeschlossen. Zum Nachteil der russischen Bevölkerung: Der Langlauf-Sport genießt in Russland mit einem durchschnittlichen Publikum von 1,5 Millionen Fernsehzuschauern große Popularität.
Das Duell zwischen dem Norweger Johannes Hoesflot Klaebo und dem russischen Konkurrenten Alexander Bolschunow etwa ließ die Fan-Herzen in den letzten Jahren höher schlagen. Momentan sieht es nicht danach aus, als würde sich das Messen der Giganten in naher Zukunft wiederholen. Jewgeni Dementiew sorgt nun mit einem Vorschlag für Aufsehen. Der Olympiasieger von 2006 will "einen eigenen russischen Weltcup" auf die Beine stellen.
"Eine Möglichkeit wäre ein Liga-System wie im Eishockey aufzubauen. Um damit Erfolg zu haben, müssen wir es ausländischen Sportlern schmackhaft machen nach Russland kommen zu wollen." Dabei will der 39-Jährige neben einheimischen Athleten auch auf ausländische Top-Shots wie Klaebo bauen.
Fraglich ist, ob der Norweger seine Teilnahme bei einem solchen Wettbewerb zusagen würde. Für Dementiew eine Frage des Geldes: "Eine Million wird die Einstellung von Klaebo gegenüber Russland verändern!"
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"Ganz clever": Klaebo überlistet die Konkurrenz
Quelle: Eurosport
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