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Tour de Ski: Victoria Carl und Friedrich Moch mit Fehlstart - Jessie Diggins und Johannes Hösflot Kläbo siegen
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Publiziert 28/12/2024 um 17:10 GMT+1 Uhr
Fehlstart für Victoria Carl und Friedrich Moch, immerhin ein Achtungserfolg durch Laura Gimmler: Das deutsche Skilanglauf-Team ist zum Auftakt der Tour de Ski hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Olympiasiegerin Carl und der Vorjahres-Gesamtzweite Moch schieden in den Freistil-Sprints von Toblach (ITA) bereits in der Qualifikation aus und müssen nun in den folgenden Distanzrennen aufholen.
Kläbo lässt nichts anbrennen - das Sprint-Finale
Quelle: Eurosport
"Wir hatten uns etwas mehr erwartet. Von den jungen Athletinnen, aber auch von Victoria Carl", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder: "Da ist noch Luft nach oben."
Während das Aus von Moch, der als 78. die K.o.-Runde der besten 30 verpasste, nur in seiner Deutlichkeit überraschte, kam Carls Patzer doch recht unerwartet.
Bei 13 Sprints seit der Vorjahres-Tour war die Thüringerin nur einmal in der Qualifikation ausgeschieden und Anfang Dezember in Lillehammer auf Platz vier gespurtet - als 33. fehlten ihr nun 27 Hundertstel zum Einzug ins Viertelfinale.
Beste Deutsche in der Frauen-Konkurrenz war am Samstag Laura Gimmler, die es bis ins Halbfinale schaffte und als Gesamtzehnte ihr bestes Saisonergebnis egalisierte.
Neben Gimmler überstand nur Sofie Krehl die Quali, schied dann aber in der ersten K.o.-Runde aus.
Diggins siegt, Johaug hofft auf Distanzrennen
Der Tagessieg ging an Titelverteidigerin Jessie Diggins (USA) vor der Finnin Jasmi Jöoesuu und Nadine Fähndrich aus der Schweiz.
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Diggins zieht auf letzten Metern vorbei - das Sprint-Finale
Quelle: Eurosport
Rückkehrerin Therese Johaug, die ihren vierten Tour-Gesamtsieg anpeilt, verpasste als 40. ebenfalls das Viertelfinale und damit die Bonussekunden. Im 15-km-Klassikrennen am Sonntag ist Norwegens Langlauf-Queen allerdings die Topfavoritin und dürfte die Verhältnisse wieder gerade rücken.
Weit zurück findet sich nach der ersten von sieben Etappen zunächst Moch wieder, der im Vorjahr mit Platz zwei in der Endabrechung für Furore gesorgt hatte. Dem Allgäuer liegen die harten Distanzrennen der kommenden Tage und vor allem das Finale an der Alpe Cermis am 5. Januar deutlich mehr.
Kläbo dominiert im Sprint
Norwegens Topstar Johannes Hösflot Kläbo setzte sich im Endlauf der besten sechs bei seinem 88. Weltcupsieg vor Lucas Chanavat (Frankreich) und Janik Riebli (Schweiz) durch.
Jan Stölben und Marius Kastner hatten als einzige DSV-Starter die Qualifikation überstanden, schieden dann aber sogleich im Viertelfinale aus.
Vor allem das deutsche Frauen-Team war geschwächt in den ersten Saisonhöhepunkt gegangen. Kurzfristig hatte Sprinterin Coletta Rydzek erkrankt passen müssen, zuvor hatte bereits Carls olympische Gold-Kollegin Katharina Hennig ihren Start abgesagt.
Carl war im Vorjahr lange auf Podestkurs gelaufen, nach einem schwarzen Tag in Davos hatte es aber letztlich nur zu Gesamtplatz neun gereicht.
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(SID)
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Sundling sprintet zum Sieg in Davos
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